miteinander Zeitschriften-Archiv
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5-6/2005: Miteinander Mai-Juni 2005 Ausgabe 5-6/2005
5-6/2005: Leit Gedanken Gesten und Worte verändern die Welt. Sie schaffen Frieden. Sie geben Glück. Sie entfachen Unheil. Gesten und Worte können Wunden schlagen oder Tränen trocknen. Sie können Hass entfachen oder Freundschaften stiften. Sie können aufbauen und zerstören. Sie können den Tod bringen oder Leben ermöglichen. Gesten und Worte verändern die Welt. Der Kirche sind solche Worte und Gesten anvertraut. Sie spricht Worte und setzt Gesten, die Dinge und Menschen verändern. Durch diese Worte spricht Gott...
Wilhelm Müller
5-6/2005: In Trauer und Dankbarkeit Johannes Paul II.
1920-2005
5-6/2005: XX. Weltjugendtag in Köln Vom 11. bis zum 21. August 2005 wird – noch auf Einladung von Johannes Paul II. – die Jugend der Welt zum XX. Weltjugendtag nach Deutschland kommen. Dem Motto „Wir sind gekommen, um IHN anzubeten“ gemäß, werden etwa 800.000 junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren sowie 600 Bischöfe erwartet. Nach den Tagen der Begegnung in den deutschen Diözesen (11. bis 15. August) versammelt sich die Jugend zu den zentralen Veranstaltungen in Köln. Es soll ein Fest des Glaubens, der Begegnung und der Solidarität werden...
Stefan Krobath
5-6/2005: Berühren, nicht belehren! Zwei Projekte für eine junge Kirche: find•fight•follow und jugend.kirche.wien
5-6/2005: Vertraute Veränderungen Teil 2
5-6/2005: Die heilige Messe leben Seht das Lamm Gottes
Beim Herrn sein
Ein Beitrag zum Jahr der Eucharistie – Teil 1
5-6/2005: Wo Benediktiner „Schotten“ sind Die „Scoti“ kommen, hieß es in Wien, als die irischen Mönche 1155 von Regensburg nach Wien geholt wurden. Als „Schotten“ haben sie sich hier eingebürgert, obwohl die Klostergemeinschaft seit 1418 aus Benediktinern besteht. Das Schottenkloster in Wien feiert heuer sein 850-jähriges Bestehen ...
Ingeborg Schödl
5-6/2005: Gastkommentar Persönliche Bemerkungen zum Schottengymnasium
5-6/2005: Weltkirche fängt vor der Haustür an Andrei, Angelo, Jurica – allein diese drei Namen einiger Hausbewohner in der Habsburgergasse 7 im 1. Wiener Gemeindebezirk verraten, dass hier nicht nur Österreicher wohnen. Die jungen Männer, die hier miteinander leben, beten und studieren, kommen aus dem Burgenland, aus Rumänien und aus Indien. Aber auch aus Kroatien und aus Nigeria. Es sind keine Asylwerber und auch keine Flüchtlinge. Ganz im Gegenteil. Sie sind vielmehr die derzeitigen Theologiestudenten des Priesterseminars der Diözese Eisenstadt. Was sie – trotz unterschiedlicher Herkunft – eint, ist ihr gemeinsamer Glaube und der Wunsch, Priester zu werden für das Burgenland. Längst schon ist die Zeit vorbei, in der die Gemeinschaft der Seminaristen ausschließlich aus burgenländischen Männern bestand. Schon seit Jahren setzt sich der Trend fort, auch Kandidaten aus anderen Ländern und Kontinenten aufzunehmen. Eine Entwicklung, die im deutschsprachigen Raum generell zu beobachten ist ...
P. Norbert Cuypers SVD
5-6/2005: Eine edle Aufgabe Ich bin mit drei Geschwistern im Umfeld einer kleinen Landwirtschaft in der Pfarre St. Margarethen an der Raab aufgewachsen. Nach der Matura habe ich zunächst den Weg des Hauptschullehrers gewählt. Während des Präsenzdienstes (nach dem ersten Dienstjahr als Lehrer) ist im Zuge eines intensiven inneren Ringens mein Entschluss zum Eintritt ins Grazer Priesterseminar gereift, den ich im Anschluss an das dritte Jahr im Lehrerberuf in die Tat umgesetzt habe ...
Johann Karner
5-6/2005: Legion Mariens Eine kleine Schar um Frank Duff trifft sich um acht Uhr am Abend im „Myra-Haus“ in Dublin. Es ist der Vorabend des Festes Mariä Geburt im Jahr 1921. Auf dem Tisch, um den sie sich versammelt haben, steht in der Mitte auf einem weißen Tischtuch die Statue der Unbefleckten Empfängnis – so wie sie die Wunderbare Medaille darstellt – umrahmt von zwei Vasen mit Blumen und zwei Leuchtern mit brennenden Kerzen. Gemeinsam knien sie nieder und bitten um den Heiligen Geist. Im Gebet gleiten die Perlen des Rosenkranzes durch ihre Hände. Nachdem die letzte Anrufung verklungen ist, setzen sie sich. Unter der Führung Marias, die im Bild vor ihnen steht, überlegen sie gemeinsam, wie sie Gott am besten gefallen und was sie tun könnten, damit er in seiner Welt geliebt werde. Sie einigen sich darauf, Menschen in Krankenhäusern zu besuchen. Kurze Zeit später beginnen sie, mit Menschen auf der Straße über ihren Glauben zu sprechen. Dazu kommt bald die Sorge um Menschen am Rand der Gesellschaft ...
Beate Zimmermann
5-6/2005: Jesus verteilt Spitznamen Im Evangelium des 11. Sonntags im Kirchenjahr taucht ein Mann auf, der eigentlich Simon heißt. Wir kennen ihn aber fast nur unter seinem „Spitznamen“, nämlich Petrus. Den Namen hat er von Jesus. Übersetzt heißt er Stein oder Fels. Dieser Fels-Mann verfasste einen Brief über das Thema Stein. Petrus schrieb: „Kommt zu ihm, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen, aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist ...
Klaus Weyers
5-6/2005: Tsunami – Unvergessliche Naturkatastrophe Retrospektive einer geänderten und verändernden Reise mit Kardinal Schönborn
5-6/2005: Der Herr vermag alles Das Bild ist die letzte der Kaltnadelradierungen von Hans Fronius zum Buch Ijob. Um sie zu verstehen, ist ein kurzer Blick auf die vorangehende Erzählung notwendig. Ijob nimmt – wie die in der letzten Nummer vorgestellte Radierung zeigt – die Hiobsbotschaften gelassen entgegen und äußert nichts Ungehöriges gegen Gott. Doch als er selbst aussätzig wird, seine Frau ihn verhöhnt und seine drei Freunde ihm zu beweisen versuchen, dass er selbst an seinem Unglück schuld ist, da beginnt er zu reden und fordert von Gott Antwort auf seine Fragen: „Wissen möchte ich die Worte, die er mir entgegnet, erfahren, was er zu mir sagt ...
Gottfried Auer
5-6/2005: Ausstrahlung Im Gedenken an den jungen Südtiroler Priester Martin Pernstich
5-6/2005: Leitungsausbildung für Ordensleute Im Kardinal König Haus in Wien 13 können Ordensleute das Leiten lernen, oder besser gesagt, sie können, das, was sie meistens ohnehin schon tun, reflektieren, verbessern, trainieren – und dadurch in ihrem Handeln sicherer werden. Bereits 170 Männer und Frauen aus 50 verschiedenen Gemeinschaften und aus 11 Ländern haben sich seit 1997 schon weitergebildet, zum Nutzen für ihre Gemeinschaften, für ihre Einrichtungen und natürlich auch für sich selber. Die meisten von ihnen sind schon in Führungsverantwortung (Provinzial, Abt, Generaloberin, Ökonomin, Exerzitienhausleiter, Stations- oder Kindergartenleiterin etc.), manche bereiten sich auf eine solche Position vor ...
Sr. Christine Rod MC
5-6/2005: Canisiuswerk Aktuell Jahr der Eucharistie
5-6/2005: Petrus Canisius Gedanken
Könnte sich das heutige Europa, das vielfach unter der Spannung von Zerrissenheit und notwendiger Einigung steht, nicht von Petrus Canisius, der durch sein europäisches Denken, seine unzähligen Kontakte mit Personen verschiedenster Stände und durch sein konkretes Apostolat als Jesuit der Reformationszeit einen Weg in die Zukunft wies, neu inspirieren lassen? Könnten wir nicht von seiner Treue zur Wahrheit und zur Kirche die Kunst des Dialogs lernen?...
5-6/2005: Zum monatlichen Gebetstag um geistliche Berufe Donnerstag, 5. Mai 2005
„Was steht ihr da und schaut zum Himmel empor?“ – fragen die Engel die staunenden Apostel nach der Heimkehr Jesu in die Herrlichkeit des Himmels. „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ – hat der Herr ihnen vor der Himmelfahrt versprochen ...
Donnerstag, 2. Juni 2005
„Höre Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.“
Franz Schrittwieser
5-6/2005: Bild & Wort Gott in allen Dingen finden