miteinander Zeitschriften-Archiv
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3/2011: Echo in anderen Medien: Kathpress vom 15. März 2011 Turnovszky: Jugendliche brauchen heute "Glaubenszeugen". Jugendliche wollen wissen, warum man glaubt. So beurteilt "Jugendbischof" Turnovsky in einem Beitrag in der März-Ausgabe des "miteinander" die Anforderungen an eine zeitgemäße Jugendarbeit.
3/2011: miteinander 3 2011 Ausgabe März 2011
3/2011: LEIT-GEDANKEN Unserer Generation scheint es aufgetragen zu sein, eine besondere Form des Fastens üben zu müssen. Unser Fasten besteht in der Erfahrung, dass Gott uns fremd geworden ist.
Sakramente sind für uns ehrwürdige Bräuche, aber keine Begegnung mit dem lebendigen Gott. Die sakramentalen Worte sind uns zu Worthülsen ohne Inhalt und Wirkung geworden. Die Kirche erleben wir als Hüterin der Erinnerung an Jesus, aber nicht als seinen in der Geschichte wirksamen Leib. Gott ist uns fremd geworden. Er ist ein Wort und nicht der, den unsere Seele sucht.
Wir haben die Bedienungsanleitung für die Instrumente, die uns Gottes Anwesenheit in dieser Welt anzeigen, verlegt. Wir haben das Alphabet verlernt, mit dem man seine Anwesenheit in der Welt buchstabieren kann. Wir können seine Spuren nicht mehr lesen und seine Zeichen nicht mehr deuten. Was uns bisher gehalten hat, hat seine Kraft verloren.
Unserer Generation scheint es aufgetragen zu sein, eine besondere Form des Fastens üben zu müssen. Dieses Fasten ist der Verlust Gottes. Dieses Fasten wird so lange dauern, bis wir den Verlust als Verlust erkennen, bis wir uns auf die Suche nach Gott, dem Lebendigen, machen...
Wilhelm Müller
3/2011: „Ich bin eine andere geworden“ Freiwillige im Altenpflegeheim „Beit Emmaus“ in Palästina
Katharina war über eine Stunde auf der Pflegestation unterwegs, um sich von den Bewohnerinnen zu verabschieden. Tränen rollen über ihre Wangen. Der Abschied bewegt sie. Ein halbes Jahr lang hat sie hier als Volontärin – als freiwillige Helferin – mitgearbeitet. Schließlich winken vor dem Haus noch alle Mitschwestern, Volontäre und Zivildiener, als ich sie mit dem Auto zum Flughafen bringe. Über kleine, staubige Straßen kurven wir durch die Westbank und passieren den Checkpoint. Katharina findet schließlich ihre Sprache wieder und sagt zu mir: „Ich bin eine andere geworden.“ Das stimmt. Die frisch gebackene Maturantin kam schüchtern und blass in Emmaus an und verlässt nun braun gebrannt und voller Ideen das Heilige Land. Als Volontärin konnte sie das entfalten, was das Wort meint: sich aus freiem Willen und aus Überzeugung für etwas einsetzen...
Sr. Hildegard Enzenhofer SDS
3/2011: Einfach für andere da sein Die EU-Kommission hat das Jahr 2011 zum Jahr der Freiwilligentätigkeit ausgerufen. Ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken dadurch jene Frauen und Männer, ohne deren engagierten und unbezahlten Einsatz in Politik, Kirche und Gesellschaft vieles nicht machbar wäre. Sie schenken der Allgemeinheit das, was heute vielfach unbezahlbar geworden ist: ihre Zeit.
Sie engagieren sich im Pfarrgemeinderat, sie singen im Kirchenchor, gestalten die Liturgie am Sonntag mit, organisieren Flohmärkte, leiten Kinder- und Seniorengruppen. Sie arbeiten in Elternvereinen mit oder stürzen sich in die Wahlschlacht, wenn die Partei es verlangt. Sie riskieren als Feuerwehrleute Leben und Gesundheit und leisten als Einsatzfahrer Erste Hilfe bei Unglücksfällen. Die Liste der Aufgabengebiete, für die sich Frauen und Männer unentgeltlich und sehr oft auch unbedankt der Gemeinschaft zur Verfügung stellen, ließe sich noch lange fortsetzen...
Ingeborg Schödl
3/2011: Vom Aufbruch in die Krise Kirche, Politik und historische Details
Unser langjähriges Redaktionsmitglied Ingeborg Schödl, freie Publizistin und ehemalige Redakteurin der Wiener Kirchenzeitung, widmet ihr neuestes Buch dem Thema „Die Kirche in Österreich seit 1945“. Diese hat seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges viele Höhen und Tiefen erlebt: Aufbruchstimmung, starkes Laienengagement in den Vereinen, den „Jahrhundert-Kardinal“ Franz König; umstrittene Bischofsernennungen und zuletzt das Bekanntwerden von sexuellen Missbrauchsfällen in kirchlichen Einrichtungen ließen die Wogen hochgehen. Spannende Details aus dem politischen Geschehen und Porträts zahlreicher Laien kennzeichnen dieses Buch.
wim
Ingeborg Schödl, Vom Aufbruch in die Krise. Die Kirche in Österreich ab 1945. Mit Kurzbiografien engagierter Laien, Tyrolia, 200 Seiten, zahlreiche Schwarz-Weiß-Abbildungen, € 19,95 (ISBN 978-3-7022-3112-5)
3/2011: Silvester einmal anders „Wir sind alle dazu bestimmt zu leuchten, wie es Kinder tun. Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.“
Nelson Mandela
31 Jugendliche und junge Erwachsene von 17 bis 35 Jahren ließen sich auf eine ungewöhnliche Erfahrung ein: Gemeinsam mit einem Team bestehend aus sieben jungen Don Bosco Schwestern sowie dem Kapuzinerbruder Ernst Ehrenreich feierten sie „Silvester einmal anders“ in Stams in Tirol. Die jungen Menschen, darunter auch einige Freundschaftspaare, meldeten sich zu dieser Veranstaltung an, weil es ihnen wichtig war, sich Zeit zu nehmen für sich selbst und um sich auf die eigene Lebensberufung zu besinnen...
Sr. Ulrike Weiss FMA
3/2011: GASTKOMMENTAR Wie ein Bischof die Jugend sieht
„Herr Pfarrer, was können Sie uns über den Himmel sagen?“ Das ist eine der anspruchsvollsten Fragen, die mir je aus Jugendmund gestellt wurde. Ich hatte mich als Pfarrer einer Gruppe interessierter Berufsschüler zur Verfügung gestellt, und sie legten los. Auch als Bischof war und bin ich erfreulicherweise immer wieder in Kontakt mit fragenden Jugendlichen: sei es bei der Jugendwallfahrt „VOLL LEBEN“ nach Mariazell im August 2010, sei es bei meinen Pfarr- und Schulvisitationen. Ich erlaube den Burschen und Mädchen immer, alle Fragen zu stellen, die sie beschäftigen, und erlebe dabei viel ehrliches Interesse, Offenheit und die Bereitschaft zum Zuhören...
Weihbischof Stephan Turnovszky
3/2011: Leben auf der Überholspur Erst kommt die Karriere, und dann kommt lange nichts. So lautete das Motto von Rudolf Wötzel, der als Investmentbanker ein Leben auf der Überholspur führte. In Spitzenjahren verdiente er bis zu einer Million Euro. Er machte einen Job, bei dem nur vorankommt, wer sich ausschließlich der Karriere widmet: bis zu 20 Arbeitsstunden pro Tag, mehrere Flugreisen in der Woche und ein Milliarden-Deal nach dem anderen. In einem solchen Leben sind Emotionen hinderlich und längere Beziehungen nicht gefragt. In einem Radiointerview, das ich vor eineinhalb Jahren gehört habe, sagte Wötzel: „Jeder Kontakt war auf die Frage durchgestylt, welche Auswirkungen er auf meine Arbeit hat. Alle Beziehungen habe ich auf dieses Ziel hin instrumentalisiert. Ich war ein Leistungsjunkie. Ich war abhängig. Ich musste die Dosis ständig erhöhen, um denselben Kick zu bekommen – sei es beim Konsum, sei es in der Höhe der Transaktionen.“
Auf dem Höhepunkt seiner Karriere stürzte Wötzel in die Tiefen eines Burn-outs...
Sr. Melanie Wolfers
3/2011: „Gefühlte“ Zeit Für manche Menschen gehört der Blick auf ein Außenthermometer in der Früh zum morgendlichen Ritual. Die genaue Temperatur soll Auskunft darüber geben, ob es eher kalt oder warm ist. Was das Thermometer allerdings nicht mitteilen kann, ist, wie sich die jeweilige Temperatur anfühlt. Je nach Windstärke und Luftfeuchtigkeit wird sie nämlich als kälter oder wärmer empfunden. Für die Entscheidung, welche Kleidung angemessen ist, ist daher weniger die tatsächliche als vielmehr die „gefühlte“ Temperatur ausschlaggebend.
Gemessen versus gefühlt
Einen vergleichbaren Unterschied wie den zwischen gefühlter und gemessener Temperatur gibt es auch in Bezug auf die Zeit...
Peter Schipka
3/2011: Exerzitien auf der Straße Von den Armen lernen, ihnen auf gleicher Augenhöhe begegnen, einen Impuls zum sozialen Handeln erhalten – „Straßenexerzitien“ werden auch vom Kardinal König Haus in Wien angeboten.
Was sind Exerzitien? Geistliche Übungen – wie sie noch heißen – führen zu den wesentlichen Fragen unseres Menschseins: Wer bin ich, und was will ich? Was tue ich für mich, für Menschen, für Gott? Was will Gott von mir? Was ist das Ziel meines Lebens? Sie sind ein betendes Schauen auf die Schöpfung und die Geschöpfe, eine Weise der Hinkehr zu den Armen und zum armen Jesus. Ihre innere Dynamik führt dazu, dass sich der/die Betende vom Geist Gottes zur Bereitschaft zu dienen und zur Zugehörigkeit zum armen Christus bewegen lässt. Exerzitien auf der Straße lassen das Exerzitiengeschehen konkret erfahrbar werden...
Sr. Petra Hiemetzberger CJ
3/2011: Da ist etwas schief gegangen Die alttestamentliche Lesung des ersten Fastensonntags befasst sich mit einer Neukonstruktion in der Geschichte des Kosmos, nämlich der des Menschen.
Neukonstruktionen haben es an sich, dass die Weiterentwicklung sehr problematisch wird, wenn schon am Anfang ein gravierender Fehler passiert. Schaut man sich uns menschliche Exemplare an, hat man sehr bald den Eindruck, dass da in der Konstruktionsphase etwas schief gegangen ist. Aber das lag nicht am Konstrukteur, sondern an der Neuentwicklung. Gott hatte nämlich mit der Erfindung des Menschen etwas Revolutionäres und im Kosmos bis dahin nicht Vorhandenes geschaffen: die Freiheit...
Klaus Weyers
3/2011: Pfarren in Bewegung Besuchsaktion der Pfarren der Diözese Innsbruck im Oktober und November 2010
Martha steht vor der Eingangstür eines Wohnblocks: 32 Türklingeln und ebenso viele Namen. Kaum ein Name kommt ihr bekannt vor. Sie nimmt allen Mut zusammen, dann drückt sie auf die Klingel bei einem Namen, der ebenfalls auf ihrer Besucherliste steht. „Ja, bitte?“, klingt es aus dem Lautsprecher. „Ich komme aus der Pfarre St. Andreas. Wir besuchen zurzeit die Eltern der Firmlinge.“ „Kommen Sie herein!“ Martha ist überrascht. So einfach hat sie sich das nicht vorgestellt. Die Familie hat gerade das Abendessen beendet. Martha wird zu einer Tasse Tee eingeladen. Wie es denn so gehe, mit der Firmvorbereitung, fragt Martha. Und die Mutter erzählt, dass es gar nicht so einfach sei. Ihr Sohn habe neben der Schule kaum noch Zeit für andere Aktivitäten, sie selbst sei auch berufstätig und mit der Organisation des Familienlebens ausgelastet. Große Sorgen bereite ihr die Gesundheit ihres Mannes. Er sei schon lange im Krankenstand, und es sei nicht sicher, wie es mit ihm weitergehen werde …
Nach einer Stunde verlässt Martha die Wohnung. Sie hat gar nicht so viel geredet. Ein paar Mal ist sie gefragt worden, warum sie sich so engagiere. Und da hat sie erzählt, warum sie persönlich in der Pfarre aktiv ist...
Michael Strebitzer
3/2011: „Wie geht´s, Herr Pfarrer?“ In tiefer Freude
„Die Freude an Gott ist unsere Kraft!“ – Dieses Wort aus dem alttestamentlichen Buch Nehemia begleitet mich seit meiner Priesterweihe am 25. Juni 2000. Ich habe dieses Wort als Primizspruch ausgesucht und als Grundmelodie über mein priesterliches Wirken gestellt.
Aufgewachsen inmitten des steirischen Industriegebietes im Aichfeld durfte ich früh erfahren, wie durch mein Elternhaus, durch meine heimatliche Pfarrgemeinde und durch das Wirken meines Heimatpfarrers dieses Wort spürbar und lebendig wurde.
Sowohl die Lebensumstände des Nehemia betreffend als auch im Blick auf meine eigenen geistlichen Wurzeln meint dieses Wort nicht eine Art von Humor oder oberflächlicher Fröhlichkeit, die über so manche Dunkelheit und Herausforderung der Vergangenheit und Gegenwart hinwegtäuscht. Vielmehr ist eine Freude gemeint, die aus einer lebendigen Beziehung zu Gott kommt und die einen wesentlichen Bezug zu Ernsthaftigkeit und zu sinnerfüllter Lebensgestaltung aufweist.
Diese Freude an Gott und am Glauben hat mich seit Kindertagen angesprochen und mich während der Zeit der Ausbildung, des Entscheidens, bis hin zu verschiedenen priesterlichen Tätigkeiten und zu meiner derzeitigen Aufgabe als Pfarrer des Pfarrverbandes Vordernbergertal begleitet...
Johannes Freitag
3/2011: Ein Geschenk Berufungspastoral in der Diözese St. Pölten
„Gott, jede Berufung ist dein Geschenk und findet ihr Ziel in dir: Dir sei Preis und Dank.“ So endet ein Gebet um Berufung, das mich seit längerer Zeit begleitet. Bei all unserem Mühen, das ohne Zweifel notwendig ist, gilt es in der Berufungspastoral vor allem daran zu erinnern: Jede Berufung ist ein Geschenk! Keine Berufung kann von uns „gemacht“ werden.
Diözesane Berufungspastoral hat deshalb eine Art „Wächterfunktion“ wahrzunehmen, wenn sie an der pastoralen und personellen Not unserer Zeit nicht verzweifeln soll. Wie aber kann die Achtsamkeit, dass jede Berufung ein Geschenk Gottes ist, gefördert werden? Wie kann diese Aufmerksamkeit für das Geschenk der Berufung bewusst gemacht und begleitet werden? Wie kann die Freude über das Geschenk jeder Berufung wachsen und anderen mitgeteilt werden?
Auf diese Fragen und Herausforderungen versuchen all jene, die in der Berufungspastoral tätig sind, eine Antwort zu finden. Die folgenden Veranstaltungen in der Diözese St. Pölten im Kalenderjahr 2011 sollen als Beispiele dafür stehen, wie diese „Wächterfunktion“ konkret Gestalt annehmen kann...
Gerhard Reitzinger
3/2011: Canisiusheim Centrum Horn Highlights im Herbst 2010
Einführungswoche der österreichischen Priesterseminaristen
Erstmals trafen einander heuer die 13 neuen Seminaristen, die österreichischen Regenten, Subregenten und Spirituale zu ihrer Einführungswoche in Horn. Das Programm bot Information und Einführung, bewegende Zeugnisse von drei erfahrenen Priestern, einen Einkehrtag und einen gemeinsamen Ausflug in die Wachau. Es waren gute Tage des gemeinsamen Kennenlernens.
Im Rahmen dieser Tage erfolgte auch die Verabschiedung von Prälat Mag. Franz Schrittwieser. Erzbischof Kothgasser, Referatsbischof für das Propädeutikum, der Vorsitzende der österreichischen Regentenkonferenz, Mag. Franz Josef Rauch, sowie der derzeitige Rektor des Propädeutikums, Dr. Michael Wagner, dankten dem scheidenden Rektor für seinen langjährigen Einsatz in der österreichischen Priesterausbildung...
Karl Mühlberger
Spirituelle Angebote
Glaube, der nach Freiheit schmeckt
Vortrag und Gespräch zum gleichnamigen Buch mit den Autoren Andreas Knapp und Melanie Wolfers
Glauben Sie wirklich, dass Sie an Gott glauben? Oder glauben Sie nicht an Gott, aber zweifeln bisweilen an Ihren Zweifeln? Interessiert es Sie, warum heute noch Menschen so verrückt sind, an Gott zu glauben? Dann sind Sie eingeladen, mit Melanie Wolfers und Andreas Knapp ins Gespräch zu kommen.
Termin: 16. März 2011, 19.30 Uhr
Ort: Festsaal des Canisiusheimes Centrum Horn
Expedition Bibel
Entdeckungsreise mit allen Sinnen
Bibelausstellung des Canisiusheimes Centrum Horn und des Katholischen Bildungswerkes Horn
Termin: 19. März 2011 bis 3. April 2011
Ort: Festsaal des Canisiusheimes Centrum Horn
Der Tod ist tot – das Leben lebt!
Kar- und Ostertage 2011
Die Tage von Gründonnerstag bis zum Ostersonntag gelten als Höhepunkt im sogenannten „Kirchenjahr“. Die Geschichte des Jesus von Nazareth ist für Christen untrennbar mit der Geschichte des eigenen Glaubens verbunden. Vor dem Hintergrund dieser Tage werden die TeilnehmerInnen lebendige Gottesdienste feiern, die sie gemeinsam vorbereiten. Weitere wesentliche Elemente dieses Angebotes sind verschiedene Gruppenerfahrungen, Gespräche zu zweit und Zeiten des Für-sich-Seins.
Gestaltung und Begleitung:
P. Siegfried M. Kettner SDB, P. Herbert Salzl SDB und Team
Termin:
20. April 2011 (ab 17.00 Uhr) bis 24. April 2011
Zielgruppe:
junge Menschen von 18 bis 30 Jahre, auch Ehepaare
Ort:
Canisiusheim Centrum Horn
Canisiusgasse 1, 3580 Horn
Beitrag:
jugendliche Nichtverdiener: € 120,– /Verdiener: € 140,–
Anmeldung bis 20. März 2011: jugendpastoral@donbosco.at
Information: www.donboscohaus.at
3/2011: Das Evangelium heute verkündigen Die Erfahrung, dass die Kirchen in Europa an Mitgliedern verlieren, dass der christliche Glaube in Konkurrenz zu anderen Weltanschauungen und religiösen Ideen für viele immer mehr an Bedeutung verliert, hat Papst Benedikt XVI. dazu veranlasst, im Herbst 2010 den „Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung“ ins Leben zu rufen. Dies tat er durch ein sogenanntes „Motu Proprio“, ein Apostolisches Schreiben, das er auf eigene Initiative – ohne förmliches Ansuchen anderer – persönlich erlassen hat.
Evangelisierung
Schon das Zweite Vatikanische Konzil hat die Frage der Beziehung zwischen Kirche und heutiger Welt unter die zentralen Themenstellungen aufgenommen…
Johannes Sinabell
3/2011: Für Sie gelesen Glänzende Aussichten
„Wie in den bereits veröffentlichten Büchern von Regens Dr. Hennecke so hilft er auch mit den hier vorliegenden Überlegungen, die Kirche im Jetzt wertzuschätzen und ihrer kommenden Gestalt in Hoffnung entgegenzugehen“, schreibt Bischof Dr. Felix Genn aus Münster in seinem Vorwort. Oft arbeiten wir aus einer Notsituation heraus nur an einer Strukturbereinigung, die zu wenig von Visionen und einer Pastoral des Wachstums begleitet ist. In Fortführung der Überlegungen in seinem Buch „Kirche, die über den Jordan geht“ öffnet Hennecke anhand biblischer Visionen den Blick in die Zukunft. In verschiedenen Stationen einer Entdeckungsreise versucht er, die Erfahrungen der Weltkirche für die Kirche in Europa fruchtbar zu machen…
Franz Schrittwieser
Christian Hennecke, Glänzende Aussichten. Wie Kirche über sich hinauswächst, Aschendorff Verlag, 320 Seiten, € 20,40 (ISBN 978-3-402-12853-4)
Besessen von Musik
Über siebzehn Jahre gehörte für Klassikfans die ORF-Musiksendung „Pasticcio“ auf Ö1 zu einem Pflichttermin. Am 20. Oktober 2001 verkündete Moderator Paul Angerer das von der Geschäftsleitung verordnete „Aus“ – es war seine 485. Sendung. Der Moderator mit der sonoren Stimme zog sich keineswegs aufs Altenteil zurück, sondern wechselte den Sender und geringfügig den Namen seiner bisherigen Sendung. So können seine Fans, die alten wie die neu dazu gewonnenen, seit 2001 auf Radio Stephansdom unter „Capriccio“ sein enormes musikalisches Wissen genießen. Paul Angerer ist aber nicht nur Gestalter von Musiksendungen, sondern vor allem Musiker und Komponist…
Ingeborg Schödl
Paul Angerer, Mein musikalisches Leben – ein Capriccio, Wiener Dom-Verlag, 272 Seiten, € 24,90 (ISBN 978-3-85351-222-7)
Ernste Themen – kurzweilig verpackt
Zwei Bücher für Kinder ab fünf Jahren, in denen sich die Autoren ernster Themen auf unterhaltsame Weise annehmen, präsentiert der Wiener Dom-Verlag unter seinen Neuerscheinungen: Vom ungleichen Kampf zwischen Klein und Groß schreiben Käthe Recheis und Georg Bydlinski in ihrem Buch. Das Entchen lässt sich einfach nicht unterkriegen und bevormunden vom großen, gierigen Gungatz, der dem kleinen Federvieh seinen Teich streitig macht. Die kurzweilige Geschichte vom Einsatz für die Gerechtigkeit wurde von Alicia Sancha auf besondere und ausgefallene Weise illustriert.
„Wir lachen uns gesund“ erzählt die berührende Geschichte vom an Krebs erkrankten Daniel. Im Krankenhaus versuchen ihn zwei besondere „Ärzte“ davon zu überzeugen, dass Lachen eben doch die beste Medizin sei: die Clown-Doktoren Dr. Blümchen und Herr Eierschrammel. Der Autor Franz-Joseph Huainigg, Behindertensprecher der ÖVP und Nationalratsabgeordneter, zeigt auch in seinem neuesten Buch, „wie schwierige Situationen durch einen humorvollen Blick bewältigt werden können“. Im Oktober 2010 konnte Huainigg das Buch auch dem Erfinder der Clown-Doktoren, dem amerikanischen Arzt Patch Adams, bei seinem Besuch in Wien überreichen.
dp
Käthe Recheis, Georg Bydlinski, Alicia Sancha, Das Entchen und der große Gungatz, 48 Seiten, Wiener Dom-Verlag, € 4,90 (ISBN 978-3-85351-225-8)
Franz-Joseph Huainigg, Wir lachen uns gesund, illustriert von Annegret Ritter, 32 Seiten, Wiener Dom-Verlag, € 14,90 (ISBN 978-3-85351-221-0)
3/2011: CANISIUSWERK AKTUELL Berufsinformation
Die nächste Berufsinformationsmesse findet vom 3. bis 6. März 2011 in der Wiener Stadthalle statt. Besuchen Sie den Stand G 06 des Canisiuswerkes in Halle D!
Briefkurse
sinnvoll leben. berufen. engagiert.
9. März bis 25. April 2011
Geh du in unseren Herzen auf!
Speziell für pfarrliche MitarbeiterInnen und andere Engagierte.
13. März bis 16. April 2011
Berufsentscheidung – eine Herzensentscheidung
14. März bis 10. April 2011
Nehmt Gottes Melodie in euch auf!
13. März bis 9. April 2011
www.touch-me-gott.com
Besinnliches in der Fastenzeit auch im Internet
Das Internetprojekt der Diözesanstelle Berufe der Kirche in Augsburg – gemeinsam mit einem Netzwerk weiterer Diözesanstellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz – liefert vom 13. bis 27. März 2011 täglich einen Impuls, der mit Gott in Berührung bringt. „Touch me, Gott“ braucht die Bereitschaft, sich täglich etwa zehn Minuten Zeit zu nehmen – für Gott und für sich selbst. Ziel des Kurses ist es, die Fastenzeit intensiver zu leben. Die Beziehung zu Gott, zum anderen und zu sich selbst soll neue Impulse erfahren…
Vorschau auf den Weltgebetstag am 15. Mai 2011 „Du kannst dich sehen lassen!“
Die Vorbereitungen für den Weltgebetstag laufen. Die Unterlagen werden Anfang April ausgesandt und sind ab diesem Zeitpunkt auch im Canisiuswerk abrufbar.
Kurt Schmidl
Einladung
an_sprech_bar
Ein Abend der Begegnung im Wiener Priesterseminar mit Messfeier, Agape, Hausführung und der Möglichkeit zum Gespräch.
Dienstag, 15. März 2011, 18.00 Uhr
Wiener Priesterseminar
1090 Wien,
Boltzmanngasse 7 – 9
3/2011: Zum monatlichen Gebetstag um geistliche Berufe Donnerstag, 3. März 2011
Am heutigen monatlichen Gebetstag um geistliche Berufe berichtet uns das Tagesevangelium (Mk 10,46–52) von der letzten großen Wanderung Jesu nach Jerusalem. In Jericho hört Bartimäus, ein blinder Bettler, von der Ankunft Jesu. Er setzt sich an den Straßenrand und schreit: „Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir!“ Viele werden ärgerlich und befehlen ihm zu schweigen. Jesus aber ruft ihn und auf seine Frage „Was soll ich dir tun?“ bittet Bartimäus: „Ich möchte wieder sehen können.“
Sein Glaube hilft ihm. Jesus heilt den blinden Bettler, und der Sehende folgt ihm auf seinem Weg.
Neues Sehen
Im Glauben ist uns allen ein neues Sehen geschenkt. Wir sehen die Welt und unser Leben im Licht Gottes. Wir sehen, wie Gott hinter den Fassaden des alltäglichen Lebens wirkt. Wir sehen, wo Menschen unser Glaubenszeugnis und unsere Hilfe brauchen, damit auch sie ihren Weg zu Gott finden.
:)u kannst dich sehen lassen!
„Du kannst dich sehen lassen!“ ist das Jahresthema 2011 für die Aktivitäten der Berufungspastoral in Österreich. Wir können uns sehen lassen mit dem, was Jesus für uns getan hat und tut. Wir können uns sehen lassen mit dem, was in unserer Kirche im Dienst an den Menschen geschieht.
Um all diese Dienste leisten zu können, braucht es nicht nur Priester, Diakone und Ordensangehörige, sondern Christinnen und Christen, die ehrenamtlich oder hauptamtlich mitarbeiten...
Franz Schrittwieser
3/2011: Wir beten mit dem Heiligen Vater MÄRZ: Für die Länder Lateinamerikas: Um Treue zum Evangelium und Wachstum der Gerechtigkeit und des Friedens.
Der Heilige Geist möge die Menschen erleuchten und stärken, die um des Evangeliums willen verfolgt werden.
3/2011: BILD & WORT nachwinter
fast hatte ich vergessen
dass dunkelkalte tage
sich in warmes blütenlicht
verwandeln können
noch trug der winter
seine graue maske
als ich den ersten lockruf
aus den kahlen ästen hörte
ein hallelujalied
zog pfeifend
in mein atmen
und legte meinen
osterglauben frei
Wilhelm Bruners