miteinander Zeitschriften-Archiv
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7-8/2011: Praktikum in der Redaktion Miteinander Mein Name ist Christina Weigl und ich bin 14 Jahre alt. Bereits zwei Mal habe ich in der Redaktion Miteinander mitgeholfen und in das Arbeitsleben einer Redakteurin hineingeschnuppert. Auch in diesem Jahr wollte ich wieder ein bisschen mithelfen, aufgrund des Umzugs war wieder einiges an zusätzlicher Arbeit angefallen.
Die ersten Tage
Etwas aufgeregt betrat ich am Montag den 11. Juli 2011 die Redaktion Miteinander. Was werde ich alles erleben? Wie wird das neue Büro aussehen? Gibt es neue Mitarbeiter, und erinnern sich ein paar noch an mich? All diese Fragen schwirrten mir durch den Kopf, als ich die große Eingangstüre öffnete. Sobald ich jedoch die bereits vertrauten Gesichter erblickte, war meine Aufregung wie weggeblasen. Ich begrüßte Frau Mag. Fibich und meine restlichen "Kollegen" und dann ging es auch schon los. Meine erste Arbeit bestand aus dem Herunterladen und ausdrucken von Bildern. Auch das Sortieren der Dias machte mir viel Spaß. Als nächstes durfte ich einen kleinen Beitrag zu einem Artikel schreiben - sofort war ich meinem Element. Vielleicht lag es an der Atmosphäre der Redaktion, vielleicht hatte ich einfach einen guten Tag - ich weiß es nicht -, aber ich war binnen weniger Minuten fertig. Eine der interessantesten und für mich neuen Arbeiten war das Ins-Internet-Stellen der älteren Ausgaben der Zeitung. Ich erledigte die kleinen Arbeiten voller Eifer, es war nichts dabei das ich als langweilig betrachtet hätte. Nicht nur der Spaß an der Arbeit trug zu meiner durchgehend guten Laune bei, auch die Freundlichkeit der Mitarbeiter ermutigte mich.
Keine Arbeit - sondern Spaß
Immer wieder wurde ich von meinen Freundinnen gefragt: "Wieso möchtest du denn überhaupt in der Redaktion mitarbeiten? Es sind doch Ferien!" Auch: "Wollen wir nicht lieber schwimmen gehen?", hörte ich oft genug. Klar mag es zuerst komisch klingen, eine 14-Jährige, die in den Ferien freiwillig arbeiten geht, anstatt ins Schwimmbad oder ins Kino zu gehen. Aber die Arbeit in der Redaktion ist für mich nicht anstrengend, ich habe richtig viel Spaß daran, und kann all meinen Lieblingsbeschäftigungen nachgehen. Außerdem ist es eine gute Übung für die Zukunft. Dank der Redaktion Miteinander habe ich bereits zwei Artikel geschrieben die im Internet veröffentlicht wurden, und ich durfte sogar einen Gastkommentar schreiben, der dann auch in der Zeitung erschien.
Der letzte Tag
Die fünf Tage vergingen wie im Flug, und ich war sehr traurig, als mein letzter Arbeitstag anbrach. Zum krönenden Abschluss ging ich mit Frau Fibich essen, und ich ließ die Tage in der Redaktion noch einmal Revue passieren. In den fünf Tagen hatte ich wieder eine Menge dazugelernt, und mein Wunsch einmal in einer Redaktion zu arbeiten hat sich dadurch nur verstärkt. Ich freue mich schon sehr auf mein nächstes Praktikum!
Christina Weigl
7-8/2011: miteinander Juli-August 2011 Ausgabe 7-8/2011 Download
7-8/2011: LEIT-GEDANKEN Zu Christophorus werden Fahrzeuge gesegnet und am Festtag des heiligen Franz von Assisi Tiere. Der Valentinstag segnet Liebende und Verliebte. Man hat den Eindruck, dass heute alles gesegnet wird. Ein Gebet, ein paar Tropfen Weihwasser und dann kann – so ist die landläufige Meinung – nichts Unheilvolles geschehen. Dann ist alles in Ordnung.
Bei nicht wenigen Segnungen fragt man sich, ob manches von dem, was gesegnet wird, nicht Gotteslästerung, und warum etwas gesegnet wird, nicht Aberglaube ist.
Das lateinische Wort für „segnen“ bedeutet wörtlich „gut reden“ und meint, etwas Gutes aussagen und zusagen. Alles, was ist, ist gut. Gott hat es gut geschaffen. Schlecht wird es durch Missbrauch…
Wilhelm Müller
7-8/2011: Gastronom des Himmlischen Priesterberufung
Ich heiße Walter Obenaus, bin 37 Jahre alt und komme aus Albersdorf bei Gleisdorf. Hier habe ich die Volksschule und Hauptschule absolviert. Anschließend besuchte ich in Bad Gleichenberg die Hotelfachschule, da ich die elterliche Gastwirtschaft übernehmen wollte. Als Kind lernte ich Knopfharmonika (diatonische Ziehharmonika) spielen. Dadurch erlebte ich oft schöne Stunden mit unseren Gästen.
Bis zu meinem 26. Lebensjahr übte ich meinen Beruf als Koch, meist in Saisonbetrieben in Österreich und der Schweiz, aus…
Walter Obenaus (2. v. l.)
7-8/2011: 50 Priesterjahre Am 29. Juni 2011 feiert unser Chefredakteur, Prälat Professor Wilhelm Müller (r.), sein Goldenes Priesterjubiläum. Neben seinen seelsorglichen Aufgaben über vier Jahrzehnte im niederösterreichischen Mödling und in Wiener Neustadt engagierte er sich wesentlich am Aufbau der kirchlichen Medienarbeit: u. a. als der Fernseh-Pfarrer, als Initiator von „Einfach zum Nachdenken“ sowie als langjähriger Sprecher von „Christ in der Zeit“. Seine pointierten Formulierungen machten ihn einem großen Publikumskreis bekannt. Die auf den Punkt gebrachten Analysen erregen oft Widerspruch, treffen den Nagel aber stets auf den Kopf.
Neben seinen diözesanen Aufgaben leitet er seit 2001 die Redaktion miteinander. Sie gratuliert herzlich zum runden Jubiläum und wünscht für die Zukunft Gesundheit und Gottes Segen.
7-8/2011: Sehnsuchtszeit Der Sommer ist für viele eine Sehnsuchtszeit. Die einen folgen ihrer Sehnsucht, um fern von Alltag und Zuhause unbekannte Welten kennenzulernen, andere freuen sich auf Besuche, ein Wiedersehen, auf die Rückkehr vertrauter Menschen und gewohnter Lebensabläufe. Wieder andere sehnen sich nach einer Öffnung ihres gewohnten Lebens, auf neue Ausblicke aus den Annehmlichkeiten und Notwendigkeiten des alltäglichen Lebens, „wie es eben geworden ist“. „Es muss doch mehr als alles geben“, wie Nelly Sachs formuliert hat – ist es ein schmerzlicher Ausruf, eine leise Ahnung, ein festes Vertrauen auf eine in unser Leben gelegte Verheißung?
Die Zeit des Sommers ist für viele eine Sehnsuchtszeit…
Raphaela Pallin
7-8/2011: VinziRast - Heimat am Rand der Gesellschaft Gastkommentar
Wie entkomme ich dem Gefühl der Lähmung und der Ohnmacht angesichts der täglich bedrohlicheren Berichte in den Medien? Was kann ich dem entgegensetzen? Ideale wie Friedfertigkeit, Gewaltlosigkeit und Bewahrung der Schöpfung sind auch in mir gegenwärtig, aber wie beeinflussen sie mein Verhalten im Alltag? Bringe ich diese Überzeugungen in den täglichen Verrichtungen meines Lebens zum Ausdruck? Diese Fragen beschäftigten mich zunehmend und immer dringlicher mit fortschreitendem Alter…
Cecily Corti
7-8/2011: Frauenhandel „Ware Frau“ ist der Titel eines hervorragenden Buches von Corinna Milborn und Mary Kreutzer über Frauenhandel: ein Titel, der oft verstört, Fragen aufwirft, nebulös ist. Und das trifft genau den Punkt: Menschen-, Frauenhandel – hier bei uns in Österreich? Das ist verstörend, wirft Fragen auf und ist im tiefsten Sinne des Wortes „nebulös“. Menschenhandel ist greifbar, aber auch nicht. Wir wissen, Frauenhandel existiert, und doch bekommt man ihn nicht in den Griff. Statt Antworten gibt es Fragen, immer neue Fragen. Menschenhandel hat im tiefsten Kern mit Wahrheit zu tun: mit einer Wahrheit, die mit Füßen getreten wird, die nicht geachtet wird, die verschleiert wird, die vorgetäuscht wird, mit einer Wahrheit, die wir oft nicht kennen möchten…
Sr. Silke Mallmann leitet die Beratungsstelle „Talitha“, eine Servicestelle für Sexdienstleisterinnen und Opfer von Menschenhandel des Kärntner Caritasverbandes.
7-8/2011: Gibt es noch christliche "Haltegriffe"? Am 3. August jährt sich der Geburtstag des großen Kirchenmannes Kardinal Franz König. Aus Anlass seines 7. Todestages am 13. März fand im Kardinal König Haus in Wien ein hochkarätig besetztes Symposion zu dem Thema „Was heißt heute ,christlich‘?“ statt.
Kardinal König war es immer ein großes Anliegen, Vertreter aus Wissenschaft, Religion und Medien zum Gespräch zusammenzubringen. In seinem Geist versuchten Repräsentanten dieser drei Bereiche, sich im Rahmen eines „Kardinal-König-Symposions“ mit Fragen auseinanderzusetzen, die sich Christen heute in einer säkularisierten Welt stellen müssen, wenn sie ihr Christsein in der Alltagsrealität leben wollen…
Ingeborg Schödl
7-8/2011: Die Lautstärke der Religion An jedem Fernsehapparat kann man die Lautstärke regeln, und zwar auf einer Skala zwischen lautlos und ohrenbetäubend. Ohne diese Regelung wäre das Gerät unbrauchbar. Man darf sich einmal die Frage stellen, welche Lautstärke unser Glauben hat. Muss Glaube laut sein?Muss Glaube leise sein? Darf Glaube hörbar sein? Muss das Geheimnis des Glaubens nicht sehr still sein?
Klaus Weyers
7-8/2011: D(t)anken möchte ich, Gott Wie eine Ehefrau und Mutter ihre Familie sieht
Seit wir vor gut acht Jahren das Sakrament der Ehe gespendet haben, gab und gibt es viel, wofür wir Gott und einander danken dürfen: Ich danke meinem Mann für den Kaffee, den er mir mit lückenloser Regelmäßigkeit kocht, für seine selbstverständliche Mitarbeit im Haushalt, für die Verlässlichkeit, für seine Familie nicht nur finanziell zu sorgen, für das Vertrauen, das er mir entgegenbringt, für einen kurzen Anruf zwischendurch, für ein Mitbringsel von einer Dienstreise, für ein liebes Wort …
Cornelia Pernkopf
7-8/2011: Dem Zuruf vertrauen Tagtäglich müssen Jugendliche Entscheidungen treffen, die ihr Leben und ihre Zukunft bestimmen. „Welche Ausbildung will ich, was soll ich studieren?“, „Soll ich von zu Hause ausziehen?“ Das Projekt „Quo Vadis? Wohin führt dich dein Weg?“ der „Jugendkirche Wien“1 im 5. Bezirk will Jugendlichen bei ihren Entscheidungen helfen. „Wir wollen Möglichkeiten bieten, darüber nachzudenken, und wir wollen ihren Weg begleiten. Antworten vorzugeben, hat keinen Sinn“, ist Projekt- Verantwortliche Nina Högler überzeugt…
Daniel Podertschnig
7-8/2011: Mittendrin Feststimmung nach dem Gottesdienst in Niederkreuzstetten im Weinviertel: Eine lebhafte Runde von MitarbeiterInnen des Stützpunktes des Roten Kreuzes dieses Ortes diskutiert über Gott und die Welt, mittendrin im Trubel – jetzt nicht mehr in seiner Albe, sondern in der roten Uniform – Helmut Scheer. Seit 2008 ist der gebürtige Osttiroler Pfarrer und Seelsorger des Pfarrverbandes Niederkreuzstetten. Miteinander sprach mit ihm anlässlich des „Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit“ über sein ehrenamtliches Engagement als Sanitäter…
Maria Fibich
7-8/2011: Maria Schnee Von Rom bis Äthiopien, von China bis Brasilien findet sich ein Gnadenbild mit vielen Namen. In Rom wird es als „Salus Populi Romani“, „Maria Maggiore“ oder „Maria delle Neve“ verehrt. In Brüssel heißt es „Notre-Dame de l’Assomption“, in Deutschland „Mutter der Tröstung“, in Österreich „Maria Schnee“. Diese Bezeichnung trug vor 1970 auch der Festtag am 5. August…
Helga Maria Wolf
7-8/2011: Der Weltjugendtag - ein weltumspannendes Berufungsevent Schwester Anna OP, Kleine Schwester vom Lamm, berichtet über ihren Berufungsweg: „Ein Freund lud mich 2002 zum Weltjugendtag in Toronto ein. Ich hatte keine Ahnung, was das ist. Mit Kirche und Papst hatte ich bisher nichts zu tun gehabt. Ich fand so viele Entschuldigungen, um nicht mitzufahren zu müssen. Aber er ließ nicht locker. In Toronto entdeckte ich, dass es schön ist, täglich Eucharistie zu feiern, dass Priester normale, lustige Menschen sein können, dass es viele Jugendliche gibt, die in die Kirche gehen und das sogar gerne tun. Und dass sie aus der ganzen Welt zusammenkommen, um mit dem Papst zu beten, dass sie ohne Alkohol Spaß haben – für mich eine schöne Erfahrung, weil ich bisher ganz anders gelebt habe…
Kl. Sr. Anna Weickenmeier
7-8/2011: Das Kreuz mit dem Kreuz Als österreichischem Katholiken fällt es mir oft nicht mehr auf, wenn ich von christlichen Symbolen umgeben bin. Auf dem Land komme ich an Kapellen oder Marterln vorbei, Gebirgsfotos zeigen Gipfelkreuze. Auch sonst gibt es im öffentlichen Raum immer wieder Heiligendarstellungen zu sehen. In so manchem Auto hängt ein Rosenkranz oder befindet sich ein heiliger Christophorus. In Schulklassen und Kindergärten hängen Kreuze. Oliviero Toscani, gefeierter wie umstrittener Ex-Fotograf einer italienischen Modemarke, nennt das Kreuz das „genialste Logo“, das es je gegeben hat. Es wird – ebenso wie andere religiöse Symbole – bedenkenlos in der Alltagskultur, sei es in der Mode oder in der Werbung, eingesetzt…
Johannes Sinabell
7-8/2011: 11. Jahrgang des Propädeutikums abgeschlossen Im Jänner und Februar dieses Jahres absolvierten die Propädeutiker ein sechswöchiges Sozialpraktikum in verschiedenen Krankenhäusern sowie Pflegeeinrichtungen ihrer Heimatdiözesen. Bei diesem Einsatz mussten sie sich einerseits mit den Anforderungen, die heute an Priester gestellt werden, auseinandersetzen, andererseits sammelten sie wertvolle Erfahrungen für den Umgang mit Menschen in besonderen Lebenssituationen…
Franz Schrittwieser
7-8/2011: Für Sie gelesen „In“ und „Gegen“
Zum Titel seines neuesten Buches hat sich der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari durch den sogenannten „Brief an Diognet“ inspirieren lassen. Darin geht es um das Christsein in der Welt, gegen die Welt, aber auch über diese Welt hinaus. Obwohl dieser Brief, in dem ein Christ einem nicht christlichen Zeitgenossen Wesentliches über das Christentum mitteilt, um das Jahr 200 n. Chr. Geschrieben wurde, ist die Thematik gerade heute aktueller denn je. Bischof Kapellari hat in Interviews, Predigten, Ansprachen, Vorträgen etc. auf fast 500 Seiten zu diesem Fragenkomplex mit seiner besonderen Formulierungskunst Stellung genommen. Das vorliegende zum 75. Geburtstag des Bischofs erschienene Buch lädt zur Auseinandersetzung ein, was es heißt, als gläubiger Mensch trotz der Anforderungen der Zeit seiner christlichen Überzeugung treu zu bleiben. Wie immer, ist auch dieses Kapellari-Buch mit Bildtafeln von beeindruckenden Werken bekannter Künstler ausgestattet. Ein Buch, nach dem man immer wieder greift und durch das man wertvolle Anregungen erhält.
Ingeborg Schödl
Egon Kapellari, In und Gegen. Gespräche über Gott, Mensch und Welt, styria premium, 462 Seiten, € 24,95 (ISBN 978-3-22213-299-5)
Gütesiegel für Kinderbücher
Kinderbücher des Wiener Dom-Verlags bilden die in diesem Bereich bereits selten gewordene Mischung von christlicher Wissensvermittlung und kindgerechter Aufmachung. Das Mess-, Gebet- und Mitmachbuch „Ein Fest für alle Tage“ ist ein besonders gelungenes Beispiel dafür. In kurzen Sätzen, mit einem entsprechenden Psalm und originellen Illustrationen (von Birgit Antoni) hat ein Autorinnenteam ein Kinderbuch gestaltet, das Kinder dabei begleitet, Gott im Alltag zu entdecken. Da auch die einzelnen Elemente der Messfeier anschaulich erklärt werden, ist es ferner ein Buch, das Eltern hilft, die Zappeligkeit ihrer Sprösslinge während der heiligen Messe im Zaum zu halten (geeignet ab fünf Jahren). An des Lesens kundige Kinder richtet sich das Buch „Lin, die Elfte aus der Feuerbohne“ von R. E. Habinger, illustriert von Barbara Schwarz. In einem Spiel zwischen Fantasie und Wirklichkeit werden die jungen Leser mit Wachsen, Blühen und Gedeihen, einfach mit dem Staunen über die Natur, vertraut gemacht, dabei u. a. begleitet von Vulkanfabelwesen und Erdgeistern (für Leseratten ab neun Jahren).
Ingeborg Schödl
Rössner u. a./Antoni, Ein Fest für alle Tage, Ein Mess-, Gebet- und Mitmachbuch, Hardcover zum Aufklappen, Wiener Dom-Verlag, € 16,90 (ISBN 978-3-85351-219-7)
R. E. Habinger/Barbara Schwarz, Lin, die Elfte aus der Feuerbohne, Wiener Dom-Verlag, 160 Seiten, € 16,90 (ISBN 978-3-85351-229-6)
7-8/2011: CANISIUSWERK AKTUELL Jahresbericht 2010
Unser Jahresbericht 2010 ist wie gewohnt auf unserer Homepage www.canisius.at einsehbar.
Rochaden am Stephansplatz
Ab Juli 2011 bezieht das Canisiuswerk neue Büroräume am Stephansplatz 6. Sie finden uns ab diesem Zeitpunkt unter:
Canisiuswerk
Stephansplatz 6, Stiege 1, 2. Stock, TOP 5, 1010 Wien
Tel.: 01/512 51 07
Fax: 01/512 51 07-12
canisiuswerk@canisius.at
Unsere Telefon-, die Fax-Nummer sowie die E-Mail-Adresse sind unverändert. Bitte um Verständnis, falls wir übersiedelungsbedingt in der zweiten Junihälfte etwas schwieriger erreichbar sind.
Das Canisiuswerk konnte auch ein frei gewordenes Lokal im Zwettlerhof des Hauses Stephansplatz 6 übernehmen (die ehemalige Buchhandlung St. Gabriel). Gemeinsam mit der Superiorenkonferenz der Männerorden und der Vereinigung der Frauenorden Österreichs werden wir in diesen Räumlichkeiten ab Spätherbst 2011 ein wesentlich erweitertes Informations- und Begegnungszentrum mit neuem Konzept betreiben.
Dieses wird im Wesentlichen umfassen:
+Grundlegende Information über Priester-, Ordens- und kirchliche Berufe sowie Kontaktherstellung mit entsprechenden Ansprechpartnern
+Veranstaltungen, wie z. B. „Eine Ordensgemeinschaft stellt sich vor“
+Buch-/Autorenpräsentationen
+Raum der Stille und „Mittagshalt“
+Einladung an Schulklassen
+Austausch, Information und Weiterbildung für Multiplikatoren („ordentlicher Stammtisch“)
+Ausgangspunkt für Führungen
+Informationen über Möglichkeiten des Auslandseinsatzes und von Inlandspraktika in den Orden
+Informationen über günstige Übernachtungsmöglichkeiten bei Orden im Ausland
+Informationen über Pilgerwege
+Ausgewählte Klosterprodukte, ev. Gelegentlich Klostermarkt
Besuchen Sie uns in unseren neuen Räumlichkeiten!
Briefkurs
Begegnung mit Gott
Informationen unter: Tel.: 01/512 51 07
Kurt Schmidl
7-8/2011: Zum monatlichen Gebetstag um geistliche Berufe Donnerstag, 7. Juli 2011
Im heutigen Evangelium berichtet Matthäus, wie Jesus seine Jünger zu den Menschen sendet (Mt 10,7–15). Wie er sollen sie sich den Menschen zuwenden, sie heilen, befreien und ihnen die Frohe Botschaft des gütigen Gottes verkünden. Als Boten des Friedens, der Gerechtigkeit und der Menschenwürde sind sie Boten der neuen Welt Gottes.
Gesandte für das 21. Jahrhundert
Durch alle Jahrhunderte haben sich Missionare als Zeugen für die Frohe Botschaft des Auferstandenen bis an die Grenzen der Erde senden lassen. Längst sind auch unsere Heimat sowie unser christliches Abendland Missionsgebiete geworden…
Donnerstag, 4. August 2011
Johannes Maria Vianney, der heilige Pfarrer von Ars, dessen Gedenktag wir heute begehen, lebte an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Seit der Französischen Revolution war seine Heimat entchristlicht, waren viele Pfarren verwahrlost. Als begnadeter Beichtvater, Prediger und als ein Mann des Gebetes sowie durch sein Leben aus der Eucharistie erweckte er die ihm anvertraute Pfarre zu neuem Leben. Für viele Menschen wurde er zum geistlichen Helfer und Ratgeber.
Franz Schrittwieser
7-8/2011: Wir beten mit Papst Benedikt XVI. JULI: Für die AIDS-Kranken, besonders in den armen Ländern: Christus möge ihre physischen und seelischen Leiden lindern.
Für die Ordensfrauen in den Missionsgebieten: Sie seien Zeugen der Freude und lebendige Zeichen für die Liebe Christi.
AUGUST: Für den Weltjugendtag in Madrid: Er möge die Jugend ermutigen, ihr Leben auf Christus als Fundament aufzubauen.
Für die Christen im Abendland: um Offenheit für das Wirken des Heiligen Geistes, damit sie die Lebenskraft ihres Glaubens wieder entdecken.
7-8/2011: BILD & WORT vom zug aus gesehen
vom zug aus gesehen
sieg schreit die mauer und heil
und andere braune sprayparolen
dahinter der kirschbaum.
er treibt seinen blütenprotest
weiß gegen den himmel
diesen unbeteiligten zeugen
an sinnlosem gebrabbel
Wilhelm Bruners