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12/2011: 50 Jahre „Spezialist in Himmels-Angelegenheiten“ Zum Goldenen Priesterjubiläum von Klaus Weyers
Seit 50 Jahren ist Klaus Weyers „Spezialist in Himmels-Angelegenheiten“, wie er selbst einmal den Priesterberuf beschrieb. Noch nicht ganz so lang, trotzdem schon seit vielen Jahren, schreibt der geborene Rheinländer für „miteinander“ regelmäßig Texte in der ihm eigenen Art.
Die berufliche Laufbahn von Klaus Weyers begann mit der Lehre zum Maurer, die – wie er schreibt – wegen seiner „zwei linken Hände und der mangelnden Verpflegung sehr strapaziös war, aber dennoch mit der Gesellenprüfung endete“. Er holte die Matura nach, trat ins Priesterseminar ein, wo er nach eigenen Angaben „KPD“ genannt wurde: Kleinster Priester Deutschlands. Am 17. Dezember 1961 wurde Weyers zum Priester geweiht und wirkte hierauf als Kaplan und Pfarrer und kam nach längerer, schwerer Krankheit ins Priesterseminar zurück, wo er 16 Jahre Spiritual war.
Neben all seinen Aufgaben lebte er auch seine Freude am Schreiben aus und unterhielt Leser nicht nur in Deutschland und Österreich. In seinen Büchern übersetzt er u. a. vom „Frommen“ ins Deutsche und führt im unterhaltsamen Rundgang durch Kirchen, Klöster und Kathedralen.
Seine Leser bringt Weyers zum Schmunzeln und Lachen, er regt aber auch zum Nachdenken an. In seinen Text gelingt es ihm stets, zu schwierigen theologischen Themen, die andere in Bücher füllenden Traktaten abhandeln, einen unkomplizierten Zugang zu finden.
Zum Goldenen Priesterjubiläum von Klaus Weyers am 17. Dezember wünscht ihm die „miteinander“-Redaktion und das Canisiuswerk alles Gute und vor allem Gottes Segen. Wir danken gleichzeitig im Namen der „miteinander“-Leser für die vielen, ganz besonderen Texte.
12/2011: miteinander Dezember 2011 Ausgabe Nr. 12 2011 zum Download
12/2011: LEIT-GEDANKEN Maria Empfängnis ist ein schwieriges Fest. Das hat mehrere Gründe. Die Ausdrücke, die für das Gemeinte verwendet werden, missverstehen die meisten. „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“ steht im liturgischen Kalender. Klingt feierlich und erhaben, aber auch ein bisschen weltfremd. Was da gefeiert wird, hat mit uns nichts zu tun. So meinen viele.
Bei diesem Fest werden zwei Bildergeschichten gelesen, Bildergeschichten deshalb, weil durch sie Nicht-Sagbares sagbar und noch nie Erlebtes dargestellt werden kann.
Der Mensch ist eine gebrochene Existenz. Sein Verstand treibt ihn, immer mehr zu erforschen, immer mehr zu können. Der Mensch will nicht Mensch sein. Er träumt, er bildet sich ein, er könne Gott sein. Er will Großes und schafft Gemeines. Oft steht er da wie der Zauberlehrling von Goethe und erfährt, welches Unheil er angerichtet hat. Der Mensch ist eine gebrochene Existenz und lebt in einer Welt gebrochener Existenzen. Das ist die eine Aussage des Festes…
Wilhelm Müller
12/2011: Die Botschaft des Markusevangeliums Am ersten Adventsonntag beginnt das neue Kirchenjahr. Es hat das Markusevangelium, das älteste uns in der Bibel tradierte Evangelium, als Schwerpunkt. Einige Jahrzehnte nach dem Tod Jesu begann man, die mündlichen Überlieferungen aufzuschreiben. Paulus verfasste als Erster Briefe und schickte sie den Gemeinden; er berichtete aber kaum etwas über das Leben Jesu. So war Markus der Erste, der nach antikem Vorbild eine Lebensgeschichte Jesu schrieb (ca. 50–70 n. Chr.). Es sollte aber keine einfache Biografie werden, sondern ein Glaubenszeugnis sowie ein Bekenntnis zu Jesus als dem Sohn Gottes und Messias (vgl. Mk 1,1; 3,11; 8,29; 15,39), der gelitten hat, aber von den Toten auferstanden ist…
Johann Hintermaier
12/2011: Jüdin, Sozialpionierin, Selige Mit Hildegard Burjan bekommt die Kirche von Österreich eine neue Selige. Die Sozialpionierin und Gründerin der religiösen Schwesterngemeinschaft CARITAS SOCIALIS hat wesentliche Forderungen der 1891 erschienenen ersten Sozialenzyklika der Kirche „Rerum Novarum“ in ihrer sozialpolitischen Arbeit aufgegriffen.
Im linken Querschiff der Wiener Votivkirche erinnert ein 1964 vom Land Niederösterreich gestiftetes Glasfenster an die Vertreter der katholischen Soziallehre in Österreich. Neben Papst Leo XIII., dem Verfasser von Rerum Novarum (RN), sind darauf u. a. der große Sozialreformer Carl Freiherr von Vogelsang, der Arbeiterseelsorger und Gründer der Kalasantiner, der selige Anton Maria Schwartz, der christliche Arbeiterführer Leopold Kunschak und Prälat Ignaz Seipel, der Führer der Christlichsozialen Partei in der Ersten Republik, zu sehen. Links am Rande ist auch eine Frauengestalt auszunehmen. In der männlich dominierten Runde hat Hildegard Burjan als bedeutende Sozialpionierin zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihren Platz bekommen…
Ingeborg Schödl
12/2011: Presslufthammer und Choral Am 10. Februar 2011 wählten die Heiligenkreuzer Zisterziensermönche P. Dr. Maximilian Heim OCist zum 68. Abt ihres Stiftes. Mit ihm sprach für miteinander Peter Schipka.
Sie haben als Wahlspruch „Cor ad cor loquitur“ (Das Herz spricht zum Herzen) gewählt. Was bedeutet dieser Satz für Sie?
! Mir geht es darum, dass Menschen miteinander – und mit Gott – in eine Beziehung des Herzens treten müssen, damit überhaupt eine wahrhaftige Beziehung möglich wird. Ohne diese Wahrhaftigkeit, besser gesagt, ohne Wahrheit, ist Liebe nicht möglich. Mein Wahlspruch ist derselbe, den sich der selige John Henry Kardinal Newman gewählt hat. Newman ist für mich ein Vorbild, wie man sich in der Theologie mit Gott selbst auseinandersetzt. Da ist es nämlich vor allem notwendig, eine wahrhaftige Beziehung zu Gott zu pflegen…
12/2011: Wir fangen früher an Bekanntlich beginnt das Jahr für Normaleuropäer am ersten Januar. Bei uns ist das anders. Wir fangen früher an, heuer nämlich am 27. November, dem ersten Adventsonntag.
Wer früher anfangen will, muss zeitiger aufstehen. Gorbatschow hat gesagt: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“ Wenn die Kirche zu lange schläft, ist sie nicht zur Stelle. Sie muss aber für das Heil der Welt zur Stelle sein, also muss sie aufpassen, dass sie nicht verschläft. Wenn wir verschlafen, hindert uns das, für die Welt das Richtige und Notwendige zu denken und zu tun. Denn eine Schlafmütze kann weder denken noch handeln...
Klaus Weyers
12/2011: Ein Lied für Ende und Anfang der Zeiten 1. Es wird sein in den letzten Tagen, so hat es der Prophet gesehn,
da wird Gottes Berg überragen alle anderen Berge und Höhn.
Und die Völker werden kommen von Ost, West, Süd und Nord,
die Gott Fernen und die Frommen, zu fragen nach Gottes Wort.
Auf, kommt herbei! Lasst uns wandeln im Lichte des Herrn!
Ende und Anfang des Kirchenjahres sind miteinander verzahnt. Die Lesungen der letzten Sonntage weisen auf das letzte Kommen des Herrn hin, jene des Advents bereiten auf die irdische Ankunft des Erlösers vor. So wie sich die beiden Erwartungen in den Texten überschneiden, gibt es auch Lieder, die für Wiederkunft und Advent passen; das bekannteste von ihnen dürfte „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ sein. Heute werfen wir einen Blick auf ein bisher bei uns unbekanntes Lied dieser Art: „Es wird sein in den letzten Tagen“…
Peter Planyavsky
12/2011: Akzente in der Welt der Wirtschaft Gastkommentar
Nach 13-jähriger Tätigkeit als Lehrer an zwei Wiener Berufsschulen, von denen ich die private Berufsschule der Spar-AG. – die „Spar-Akademie“ – seit einem Jahr als pädagogischer Direktor leite, erscheint mir die Einladung der Redaktion des miteinander zu einem Gastkommentar über meinen Einsatz als Augustinermönch und Priester im Feld der Ausbildung von Lehrlingen als persönliche Reflexion meiner Angebote und Akzente in der Welt der Wirtschaft.
Zunächst orte ich bei den Jugendlichen, aber auch bei den Kolleginnen und Kollegen im Lehrkörper und auf der Ebene der Schulleitung ein starkes Interesse an meinem Leben nach den evangelischen Räten, seiner konkreten Ausgestaltung im Augustinerorden und seiner Begründung. Oftmals führt gerade dieses „Zeichen des Widerspruchs“ zu einem sehr lebendigen und anregenden Austausch. Für nicht wenige Lehrlinge bin ich in ihrer Lebensgeschichte der erste Priester, den sie kennenlernen und mit dem sie sprechen können…
P. Nikolaus Schachtner OSA
(Gastkommentare geben die Meinung der Autoren wieder.)
12/2011: Weihnachten im Gefängnis Gefängnisseelsorge
Gerade in Zeiten, in denen zu Hause gefeiert wird, wird es im Gefängnis besonders schwer. Im Fernsehen und Radio kommen besinnliche Sendungen. Selber sitzt man da, manchmal allein oder aber zu zweit beziehungsweise zu dritt, und kann den besinnlichen Gedanken und Gefühlen, die einfach entstehen, nicht entfliehen. Warum bin ich da? Warum habe ich das getan? Was machen meine Kinder, macht meine Familie, meine Freundin? Wie geht es ihnen jetzt gerade?
Anton Pepelnik
12/2011: Die gehemmte Reform Papst Urban V. (1362–1370) und sein Vermächtnis
Während die meisten von uns mit den letzten Vorbereitungen für das nahende Weihnachtsfest beschäftigt sind, taucht am 19. Dezember der Name eines Seligen im kirchlichen Kalender auf, der an diesem Tag vor genau 641 Jahren gestorben ist: Papst Urban V. In seiner Zeit, man schrieb die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts, gab es einen „Reformstau“ in der Kirche. Viele spürten damals: So kann es nicht weitergehen. Manches muss sich in der Kirche ändern, und zwar bald. Die verbreitete Unsicherheit und Ungewissheit, wohin der künftige Weg in der Kirche führen soll, ist bekanntlich kein neues Phänomen. Wer der Biografie dieses Papstes nachgeht, merkt neben vielen Unterschieden auch eine Aktualität dieser Geschichte im Ringen um die Gestalt der Kirche von morgen…
Richard Tatzreiter
12/2011: Vom Wasser und von der Liebe 150 Jahre miteinander im Glauben unterwegs
Der Ursprung des karmelitischen Lebensideals liegt im Heiligen Land. In der Gegend des Berges Karmel, einem Gebirgszug im Norden Galiläas, war die Wirkungsstätte des alttestamentlichen Propheten Elija. Immer wieder zogen sich dorthin Eremiten zurück, um in der Gegenwart Gottes zu leben. Von den Sarazenen vertrieben, kamen die Karmeliten nach Europa, wo sie als Bettelmönche anerkannt wurden.
Im Spanien des 16. Jahrhunderts erfolgte eine Neugründung des Karmelordens durch Teresa von Jesus, unterstützt von Johannes vom Kreuz. Neben diesem Orden gab es immer wieder Frauen und Männer, die versuchten, ihren „Alltag in der Welt“ aus der Karmelspiritualität zu gestalten.
So legte Schwester Theresia Böck 1861, ermutigt durch den Linzer Bischof Rudigier, den Grundstein für eine Schwesterngemeinschaft, die zunächst als III. Orden dem Karmel angegliedert war und die 1961 den Namen „Marienschwestern vom Karmel“ wählte…
Franz Schrittwieser
12/2011: Berufungen als Geschenke Zu seinem 50-jährigen Priesterjubiläum wünschte sich Monsignore Josef Neubauer keine Geschenke. Stattdessen rief der viele Jahre in und rund um Gänserndorf als Pfarrer Wirkende zu einer besonderen Spendenaktion auf. Wer ihm zu seinem Festtag eine Freude machen wolle, soll die Arbeit für geistliche Berufungen des Canisiuswerkes unterstützen, forderte Neubauer seine Gratulanten auf…
dp
12/2011: Bewegt Weggemeinschaft
Seit etwa zehn Jahren kenne ich das benediktinische Kloster in Winkl (St. Gilgen). Und ich war bereits nach den ersten Besuchen in meinem Herzen dort zu Hause. Die Umgebung des Klosters, die Gemeinschaft der Brüder und nach und nach auch die benediktinische Spiritualität haben mich berührt.
Im Jahr 2006 eröffnete sich dann die Möglichkeit, Oblatin beziehungsweise Oblate in Gut Aich zu werden. Eine kleine Gruppe von Frauen und Männern hat sich dafür in Verbundenheit mit Br. Thomas Hessler sehr eingesetzt. Im Februar 2007 versprachen die ersten Frauen und Männer, für ein Jahr Oblatin/ Oblate zu sein. Im folgenden Jahr wurde von allen das Versprechen auf drei Jahre verlängert, und drei weitere Frauen, darunter auch ich, kamen dazu…
Elfriede Kern
12/2011: Ein Senfkorn braucht Zeit zum Wachsen Als mich mein Generalvikar bat, einen Bericht über meinen Werdegang zum Priester zu schreiben, sagte ich gerne zu. Das gab mir persönlich wieder die Gelegenheit, über das Wort „Berufung“ nachzudenken. Wenn wir das Wort „Berufung“ hören, denken wir ganz automatisch an die Berufung von Priestern und Ordensleuten. Damit beschränken wir uns aber selbst. Steckt in „Berufung“ nicht das Wort „Ruf“, und gilt das nicht für jeden Einzelnen von uns? Das ist aber nicht so leicht. Der Alltag mit seinen Anforderungen, die Freizeitangebote … machen uns oft taub, sodass wir den Ruf der erlösenden Botschaft nicht hören können…
Richard Weyringer
12/2011: Ein guter Anfang Canisiusheim Centrum Horn - Propädeutikum
Zum zweiten Mal fand die Einführungswoche des Propädeutikums nicht in St. Georgen am Längsee, sondern in Horn, im Canisiusheim, statt. Von Dienstag, den 13. September bis Samstag, den 18. September 2011 kamen die Vorsteher der Priesterseminare, ältere Seminaristen als Betreuer und 16 „Neue“(zwei konnten noch nicht kommen) zusammen. Es hat sich bewährt, das „Geheimnis Horn“ – wie die Studenten es nannten – gleich am Anfang zu lüften. Und Horn zeigte sich in diesen Tagen von seiner besten Seite…
Michael Wagner
12/2011: Für Sie gelesen Sexualität als Geschenk Gottes
Die kirchliche Sexuallehre ist für einen Großteil der Menschen, auch für viele engagierte Katholiken, seit langem nicht mehr von gravierender Bedeutung. Das gesellschaftliche Umfeld, die Beziehung zwischen Mann und Frau und vor allem die Rolle der Frau haben sich in den letzten fünf Jahrzehnten grundlegend verändert. Dadurch hat sich auch eine andere Einstellung zur Sexualität, zum Umgang mit der Geschlechtlichkeit entwickelt. Die Beziehung zwischen Mann und Frau will lustvoll und bereichernd für beide Partner erlebt werden. Durch Jahrhunderte wurde von der Kirche eine Sexualmoral verkündet, die die Menschen in ständige Angst um die Sündhaftigkeit ihres Tuns und Wollens in diesem so persönlichen Bereich versetzte. Die eheliche Begegnung sollte allein der Fortpflanzung dienen, und jede abweichende Form der Sexualität wurde zur Todsünde erklärt. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil ist es in den kirchlichen Aussagen zur Sexualmoral zwar zu einigen positiven Akzentverschiebungen gekommen, die von den Menschen meistens aber gar nicht mehr beachtet wurden, da die Kirche sich durch ihre rigorose Haltung in Sachen Empfängnisregelung diese selbst torpediert hat. Der Moraltheologe P. Martin Lintner OSM hat unter dem Titel „Den Eros entgiften“ ein Plädoyer für eine tragfähige Sexualmoral und Beziehungsethik verfasst, das von der Lebenswirklichkeit der Menschen ausgeht…
Ingeborg Schödl
Martin M. Lintner, Den Eros entgiften, Plädoyer für eine tragfähige Sexualmoral und Beziehungsethik, Tyrolia, 192 Seiten, € 17,95 (ISBN 978-3-7022-3114-9)
12/2011: „Licht für Bethlehem“ Der Name Bethlehem ist uns von Kindheit an vertraut. Er bringt in uns etwas zum Schwingen: Weihnachten – wir feiern die Geburt unseres Erlösers Jesus Christus! Heute leiden in Bethlehem viele Menschen unter den tragischen Verhältnissen: Die Stadt ist von einer Mauer umgeben. Viele haben deshalb keine Arbeit. Besonders betroffen sind davon die kinderreichen Familien und die alten Menschen. Weihnachten lädt uns ein, mit unseren christlichen Schwestern und Brüdern solidarisch zu sein und ihnen zu helfen.
Das Canisiuswerk unterstützt die „Initiative Christlicher Orient“ durch den Verkauf von Olivenholzarbeiten, die direkt in Bethlehem hergestellt wurden. Sie können damit den Christbaum oder die Krippe schmücken, Pakete verzieren oder sie als kleine Geschenke verwenden. Mit dem Erlös helfen Sie unmittelbar den Olivenholzarbeitern. Die „Initiative Christlicher Orient“ bietet eine Reihe von Motiven an.
Information und Bestellungen bei:
Initiative Christlicher Orient
Friedensplatz 2, 4020 Linz
0732/77 35 78
info.ico@aon.at
www.christlicher-orient.at
Die Olivenholzarbeiten sind auch im Canisiuswerk, Stephansplatz 6/I/2/5 einzusehen.
12/2011: CANISIUSWERK AKTUELL Qualität lesen – schenken
Angebote, die im Canisiuswerk erhältlich sind. Bestellungen bitte unter:
01/512 51 07 • canisiuswerk@canisius.at
Andreas Knapp, Spuren ins Licht. Worte und Bilder der Sehnsucht. Mit Fotos von Barbara Wolfers, Echter-Verlag, 71 Seiten, € 15,30
P. Andreas Knapps biblisch inspirierte Gedichte wollen die Sehnsucht nach dem Licht unseres Lebens, nach der alles treibenden Kraft aus der Begegnung mit dem lebendigen Gott wecken und wachhalten. Verstärkt gelingt das durch die einprägsamen und berührenden Licht-Bilder der Fotografin und ehemaligen Religionslehrerin Barbara Wolfers.
Anselm Grün, Andrea Schwarz, Alles lassen, weil er mich nicht lässt – Berufen, das Evangelium zu leben, Herder, 235 Seiten, € 13,30
Anselm Grün und Andrea Schwarz widmen sich in diesem Buch den sogenannten „evangelischen Räten“ – Ratschlägen aus dem Evangelium für ein gelingendes Leben in der Nachfolge Jesu. Dies trägt einem wachsenden Bedarf nach konkreter christlicher Orientierung Rechnung. Denn die Ratschläge desEvangeliums sind nicht nur Ordensleuten, sondern eigentlich allen Menschen Wegweiser für eine Ausrichtung des Lebens auf Gott und für ihre prophetische Sendung in der Welt. Die Autoren übersetzen diese Impulse aus dem Evangelium in die heutige Zeit.
Andreas Knapp, Höher als der Himmel. Göttliche Gedichte, Echter-Verlag, 94 Seiten, € 13,20
„Ein Gedicht stößt etwas an, schließt es aber nicht ab“, und es ist „eine gute Form, religiöse Erfahrungen ins Wort zu bringen“, sagt Autor P. Andreas Knapp. Der einst als Regens in der Priesterausbildung tätige Andreas Knapp schreibt seit vielen Jahren Gedichte. Mittlerweile zählt er zu den bekanntesten spirituellen Lyrikern Deutschlands. In seinem Gedichtband „Höher als der Himmel“ finden sich tief gehende, oft überraschende Anstöße zu göttlichen Orten, himmlischen Zeiten und Zeichen (Sakramenten) sowie eine Messe, vertont von Sr. Melanie Wolfers. Wer nach Texten sucht, die aufhorchen lassen, findet sie in den „Göttlichen Gedichten“.
Adventkalender „Gut, dass es dich gibt!“
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde, und er sah, dass es gut war, berichtet die Bibel. Gott hat auch uns erschaffen. Durch unsere bloße Existenz sagt er uns: „Gut, dass es dich gibt!“
Einige Restexemplare sind noch erhältlich: 01/512 51 07
QUO VADIS?
Ein neuer Treffpunkt im Herzen der Stadt
Nach derzeitigem Stand werden wir die inhaltliche Arbeit im Jänner 2012 aufnehmen können. Die offizielle Eröffnung wird voraussichtlich am „Tag des geweihten Lebens“, dem 2. Februar 2012, erfolgen.
Berufungspastoralseminar
Wer ist berufen? Und wer entscheidet darüber?
Termin: Mo., 23. Jänner 2012, 14.30 Uhr bis Mi., 25. Jänner 2012, 12.30 Uhr
Ort: Kardinal König Haus
Kardinal-König-Platz 3
1130 Wien
Veranstalter: Kardinal König Haus/Ordensentwicklung und Canisiuswerk
Anmeldung: 01/804 75 93-649
www.kardinal-koenig-haus.at
www.touch-me-gott.com
Die Internetplattform für junge Christen ab 14 Jahre bietet vom 27. November bis 11. Dezember wieder einen Kurs mit geistlichen Impulsen an. Ziel des Kurses ist es, in der Adventzeit die Beziehung zu Gott zu vertiefen und erste Schritte eines geistlichen Lebens einzuüben. Erforderlich sind täglich etwa zehn Minuten Zeit – für Gott und für sich selbst. Die Impulse liegen in Briefform zum Download vor. Die „Praystation“ ist das ganze Jahr über geöffnet und gibt Raum für persönliche Bitten und Gebete. Der „Gospelboden“ bietet einen kurzen Impuls zum jeweils aktuellen Sonntagsevangelium und lädt zum Austausch mit anderen ein. Und es gibt noch mehr auf dieser Seite …
Kurt Schmidl
12/2011: Zum monatlichen Gebetstag um geistliche Berufe Donnerstag, 1. Dezember 2011
„Wachet auf!“ – Diese Worte des im 16. Jahrhundert entstandenen Adventliedes rufen die Wächter inmitten der Nacht in die schlafende Stadt Jerusalem. Sie künden die Ankunft des Bräutigams, der zur Hochzeit einlädt, an. Ihr Weckruf erinnert uns an das Gleichnis von den klugen und törichten Brautjungfrauen, die eingeschlafen sind. Nach dem Erwachen entzünden fünf von ihnen ihre Lampen für den festlichen Hochzeitszug. Fünf haben kein Öl, können ihre Lampen nicht zum Leuchten bringen und bleiben hoffnungslos in der Finsternis zurück…
Die Stadt Jerusalem hat die erste Ankunft Gottes in dieser Welt verschlafen. Trotzdem bleibt sie mit ihrer sehr wechselhaften Geschichte durch alle Jahrhunderte eine Freudenbotin des himmlischen Jerusalem, in dem sich vollenden wird, was Gott in seiner Menschwerdung am ersten Weihnachtsfest begonnen hat. Lassen wir uns von dieser Freude erfüllen und gehen wir auch in diesem Advent dem Herrn entgegen.
Franz Schrittwieser
12/2011: Wir beten mit Papst Benedikt XVI. DEZEMBER: Für alle Völker: um gegenseitiges Verstehen und Frieden als Frucht von Dialog und Respekt.
Für die Kinder und Jugendlichen: Gott mache sie zu Boten des Evangeliums und bewahre sie vor aller Gewalt und Ausbeutung.
12/2011: Bild & Wort Stille Nacht…
Im Wachschlaf der Hirten
ein Flügelschlag
War’s ein Nachtvogel
ein Dämon
ein Traum
Die Zeit stand still
die Herde hielt den Atem an
Die Hirten schüttelten Tau
von ihren Mänteln und
erinnerten sich alter Lieder
von Löwen und Schafen
von spielenden Kindern
am Schlupfloch der Natter
Sie pflückten Sterne
vom Himmel und machten
den Stall zum Bethaus
Wilhelm Bruners