miteinander Zeitschriften-Archiv
Durchsuchen Sie die bisherigen miteinander-Ausgaben:
Artikel, die Ihren Suchkriterien entsprechen
5-6/2013: Von der Unterscheidung der Geister Quo vadis?
Wie erkennt man, dass Gott am Werk ist?
Antworten aus der Ordenstradition
Berufungserfahrungen sind komplex und vielfältig. Daher verlangen sie nach Reflexion und kritischer Rückfrage: Ist es tatsächlich Gott, der mich ruft? Ist es sein Geist, der am Werk ist? Wenn heute Menschen mit solchen Fragen ringen – und dies geschieht nicht selten bei Begegnungen im Quo vadis? –, so empfiehlt sich auch ein Blick in die Tradition der Orden…
P. Stefan Weig
Termine
Das Quo vadis? lädt ein:
Di., 28. Mai, 19.30 Uhr
Ein Abend mit Steyler Missionarinnen und Missionaren. Information, Austausch und Gelegenheit zum Kennenlernen.
Im Juni zu Gast
Stift Kremsmünster
Die aktuellen Termine entnehmen Sie bitte
unserer Website: www.quovadis.or.at
Do., 6. Juni, 18.00 Uhr
Infoabend „Neue berufsbegleitende Ausbildung zum diplomierten Pastoralassistenten“
Diese neue zweijährige Ausbildungsform für diplomierte (nichtakademische) PastoralassistentInnen löst die Ausbildung im Seminar für kirchliche Berufe ab. Die „Berufsbegleitende Pastorale Ausbildung Österreich (BPAÖ)“ richtet sich an Frauen und Männer, die im Rahmen ihrer Berufslaufbahn ihre Fähigkeiten in den Dienst der Kirche einbringen wollen, sowie an Diakone und ReligionslehrerInnen, die eine hauptamtliche Tätigkeit in der Pastoral anstreben.
Ausbildungsleiter Mag. Heinrich Leineweber informiert über Voraussetzungen, Ausbildungsform und Arbeitsfelder von diplomierten PastoralassistentInnen. Eingeladen sind alle, die sich für den Beruf interessieren oder die Menschen auf der Suche nach ihrem Berufsweg beraten und begleiten (ReligionslehrerInnen, Priester …).
Mi., 12. und Do., 13. Juni
11.00 bis 17.30 Uhr
Klostermarkt
Noch einmal haben Sie vor dem Sommer Gelegenheit, hochwertige Produkte aus österreichischen Klöstern, wie Keramik, Naturprodukte oder Literatur, zu erstehen – und zugleich mit Ordensfrauen und -männern ins Gespräch zu kommen.
Auch bei diesem Klostermarkt kooperiert Quo vadis? mit „www.cellarium.at“.
Fr., 28. Juni, 19.30 Uhr
„Ordensleben – ein Weg für mich?“
Infoabend für am Ordensleben interessierte Frauen und Männer bis 35 Jahre.
Begleitung: Steyler Missionsschwestern, Salvatorianer, Oblaten des heiligen Franz von Sales, Kongregation der Helferinnen.
Anmeldung:
sr.hemma@ssps.at
josef.wonisch@salvatorianer.at
Veranstaltungsort und Kontakt
Begegnungszentrum Quo vadis?
1010 Wien, Stephansplatz 6
01/512 03 85
Mo., Di., Fr. 12.00 bis 17.00 Uhr
Mi. 12.00 bis 18.00 Uhr
Do. 10.00 bis 18.00 Uhr
3/2013: Wir beten mit der Weltkirche MÄRZ: Für unseren Umgang mit der Natur: dass der Respekt wachse im Bewusstsein, dass uns die ganze Schöpfung als Geschenk Gottes überantwortet ist.
Für die Bischöfe, Priester und Diakone: dass sie als Verkünder des Evangeliums bis an die Enden der Erde nicht ermüden.
Dank und Gebet für Benedikt XVI.
Wir danken Papst Benedikt XVI. für sein Wirken in der Kirche und laden zum Gebet für ihn ein. Gleichzeitig bitten wir um den Heiligen Geist für das Konklave und eine gute Entscheidung für die Petrusnachfolge in dieser für die Kirche herausfordernden Zeit.
5-6/2012: Szene-Treff einmal anders Sie hat schon Tradition: die jährliche Tagung des Canisiuswerkes – in Kooperation mit dem Kardinal König Haus –, die diverse Aspekte der Berufungspastoral zum Thema hat. Diese zwei Tage werden so jeweils zum „Szene-Treff“. Auch heuer kamen etwa 50 Personen aus Orden und anderen Gemeinschaften, Priester, Diakone, Religion Lehrende und Interessierte zusammen, um folgende Fragen zu bedenken: „Wer ist berufen, und wer entscheidet darüber?“…
Wilhelm Krautwaschl
3/2011: Zum monatlichen Gebetstag um geistliche Berufe Donnerstag, 3. März 2011
Am heutigen monatlichen Gebetstag um geistliche Berufe berichtet uns das Tagesevangelium (Mk 10,46–52) von der letzten großen Wanderung Jesu nach Jerusalem. In Jericho hört Bartimäus, ein blinder Bettler, von der Ankunft Jesu. Er setzt sich an den Straßenrand und schreit: „Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir!“ Viele werden ärgerlich und befehlen ihm zu schweigen. Jesus aber ruft ihn und auf seine Frage „Was soll ich dir tun?“ bittet Bartimäus: „Ich möchte wieder sehen können.“
Sein Glaube hilft ihm. Jesus heilt den blinden Bettler, und der Sehende folgt ihm auf seinem Weg.
Neues Sehen
Im Glauben ist uns allen ein neues Sehen geschenkt. Wir sehen die Welt und unser Leben im Licht Gottes. Wir sehen, wie Gott hinter den Fassaden des alltäglichen Lebens wirkt. Wir sehen, wo Menschen unser Glaubenszeugnis und unsere Hilfe brauchen, damit auch sie ihren Weg zu Gott finden.
:)u kannst dich sehen lassen!
„Du kannst dich sehen lassen!“ ist das Jahresthema 2011 für die Aktivitäten der Berufungspastoral in Österreich. Wir können uns sehen lassen mit dem, was Jesus für uns getan hat und tut. Wir können uns sehen lassen mit dem, was in unserer Kirche im Dienst an den Menschen geschieht.
Um all diese Dienste leisten zu können, braucht es nicht nur Priester, Diakone und Ordensangehörige, sondern Christinnen und Christen, die ehrenamtlich oder hauptamtlich mitarbeiten...
Franz Schrittwieser
1-2/2011: Diakon – Sozialarbeiter oder Priesterersatz? Das Zweite Vatikanum hat den ständigen Diakonat neu entdeckt. Mittlerweile ist diese geistliche Berufung in Österreich die einzige, die steigende Zahlen aufweist. Die Vielzahl an Aufgaben, die Diakone heute erfüllen, führt unter Gläubigen immer wieder zur Frage, was denn das eigentliche Profil der Berufung „Diakon“ sei. Eine Frage, die nicht nur in die neue Rahmenordnung für den ständigen Diakonat eingeflossen ist, sondern die auch bei Gesprächen und Tagungen der Ausbildungsverantwortlichen immer wieder thematisiert wird. Am 28. Oktober 2010 bat das Canisiuswerk am Rande eines Treffens der Ausbildungsleiter und der diözesanen Sprecher der ständigen Diakone einige Experten zu einem Podiumsgespräch...
Kurt Schmidl
1-2/2011: Der Liebe Gottes ein Gesicht geben In drei Diözesen Österreichs wurden vor 40 Jahren die ersten ständigen Diakone geweiht. Aus diesem Anlass fand am 26. Oktober 2010 eine Festakademie im Erzbischöflichen Palais in Wien statt. 120 Diakone der Erzdiözese sowie ihre Ehefrauen nahmen daran teil. Die Jubiläumsveranstaltung stand unter dem Motto „In ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir“ aus der Rede des Paulus auf dem Areopag (Athen). Diese Rede stand im Mittelpunkt der geistlichen Einstimmung durch den scheidenden Generalvikar Franz Schuster. Er forderte die Diakone auf, auf den heutigen „Areopags“ präsent zu sein und die Frohbotschaft – wie Paulus – glaubwürdig und mutig zu bezeugen...
Franz Ferstl
10-11/2010: Wiederentdeckt 40 Jahre ständiger Diakonat in Österreich
Vor 40 Jahren wurden die ersten ständigen Diakone in Österreich geweiht. Das Amt des Diakons entwickelte sich neben dem Bischofsamt und dem des Priesters schon sehr früh in den urchristlichen Gemeinden. Der Diakon war über seinen Dienst in Verkündigung und Liturgie hinaus Leiter der kirchlichen Caritas und Verwalter des kirchlichen Vermögens. Mit dem sechsten Jahrhundert begann der Niedergang des Diakonats, der in der Folge nur mehr Durchgangsstufe für die Kandidaten zur Priesterweihe wurde. Das Zweite Vatikanische Konzil schaffte, was dem Konzil von Trient nicht gelungen war: die Wiedereinführung des selbstständigen Diakonenamtes...
Franz Schrittwieser
10-11/2010: Geschenk an Ecuador Gastkommentar
Mein Name ist Herbert Leuthner, Priester, Weihejahrgang 1962, und ich bin einer aus der Gruppe der Wiener Fidei-Donum-Priester1, -Diakone und -Laien, die seit rund 30 Jahren in Ecuador – im weltkirchlichen Dienst der Erzdiözese Wien – ihre priesterliche und soziale Mission erfüllen dürfen. Wir arbeiten in der Erzdiözese Guayaquil. Helmut Nagorziansky ist derzeit Generalvikar dieser Riesendiözese. Ich selbst bin seit wenigen Monaten Pensionist, aber noch „ehrenamtlich“ tätig: jetzt vier Monate in der Ortskirche Guayaquil. Unser Hauptarbeitsgebiet war die Landpastoral im Bischofsvikariat Daule-Balzar, das unsere Wiener Priester als Bischofsvikare (wie zum Beispiel mein Jahrgangskollege Josef Heissenberger) die längste Zeit koordinierten. Hier einige meiner Erfahrungen...
Herbert Leuthner
4/2010: Statistik / Weihestatistik 2009 Diözesanpriesterweihen 2009
Priesterweihen 2009 - Institute des geweihten Lebens/Orden
Professen 2009
Frauenorden in Österreich 2009
Säkularinstitute in Österreich
Weihen 2009 - Ständige Diakone
3/2010: Canisiusheim Centrum Horn Bildungshaus: aus der Chronik
September 2009 bis Februar 2010
zuKÜNFTIG
Am 13. August 2009 beginnt die angestrebte Partnerschaft mit der Stiftung Bürgerspital zu Horn auch formal. Nach vielen Gesprächen wird ein erster Schritt gesetzt. Das Canisiuswerk – Zentrum für geistliche Berufe, vertreten durch seinen geschäftsführenden Vizepräsidenten Prälat Mag. Franz Schrittwieser und Wirtschaftsausschussmitglied Generaldirektor KommR. Helmut Jonas, und die Stiftung Bürgerspital zu Horn, vertreten durch den Horner Bürgermeister KommR. Alexander Klik und den Geschäftsführer Direktor Edgar Führer, unterzeichnen einen Mietvertrag für den Nordtrakt des Canisiusheimes Centrum Horn.
einKEHREN
Vierzig Ständige Diakone treffen einander am 14. November 2009 zu ihrem alljährlichen Einkehrtag...
Karl Mühlberger
10-11/2009: Zum monatlichen Gebetstag um geistliche Berufe Donnerstag, 1. Oktober 2009
Auf einer Wallfahrt nach Rom bittet die 1873 in Alençon geborene Therese Martin den Papst um die Erlaubnis, im Alter von 15 Jahren ins Kloster eintreten zu dürfen.
Im Karmel von Lisieux führt sie aus Liebe zu Gott ein Leben in Einfachheit und Demut. Sie träumt davon, Missionarin zu werden. Aber sie ist auch überzeugt, durch ihr Leben hinter Klostermauern die Liebe Gottes, die in ihrem Herzen brennt, über die Klostergrenzen hinweg ausstrahlen zu können. Die Heilige Schrift wird zunehmend zu ihrer einzigen Lektüre. Innere Prüfungen und körperliche Leiden prägen ihren Alltag.
Beten wir um Ordensfrauen, die den
Menschen in ihrem Leben und Wirken
die Weite der Liebe Gottes erschließen.
Donnerstag, 5. November 2009
Das Zweite Vatikanische Konzil hat das ständige Diakonat, das in der jungen Kirche eine große Rolle spielte, durch Jahrhunderte aber nur mehr eine Durchgangsstufe zur Priesterweihe war, wieder als selbstständiges Dienstamt eingeführt.
Beten wir für die Diakone um Ausdauer
und Kraft im Dienst an den
ihnen anvertrauten Menschen und
um Sensibilität für die Not der Menschen.
Franz Schrittwieser
5-6/2009: Weihezulassung Verantwortung des "christlichen Volkes" Wenn sie als Diakone in der feierlichen Einzugsprozession durch den Mittelgang der Kathedrale nach vorne ziehen und diesen relativ kurzen Weg zum Altar zurücklegen, haben sie schon verschieden lange Wege hinter sich: die Wege der Kindheit und Jugend, den Weg der Schulzeit und meist Wege in zivilen Berufen, schließlich den Weg im Theologiestudium und im Priesterseminar. Alle ihre einmaligen Lebenswege, denen Umwege, Abwege und Irrwege nicht fremd sind, laufen im liturgischen Einzug zusammen, wenn sie da ist: die Stunde ihrer Priesterweihe. Als Kandidaten verehren sie den Altar, der Christus darstellt, mit einem schlichten Kuss und begeben sich auf ihre Plätze. Wenn der Einzugsgesang verklungen ist, der Bischof die Liturgie eröffnet und die Versammelten begrüßt hat, wird ihr ganzer Lebensweg, der immer ein persönlicher Glaubensweg mit Gott ist, noch einmal von der Kirche vergegenwärtigt und eingeholt. Erst dann sagt sie in der Liturgie ihr definitives "Ja" zur Weihe dieser Männer… Richard Tatzreiter
4/2009: GEBET Zum monatlichen Gebetstag um geistliche Berufe Donnerstag, 2. April 2009 Vom Propheten Jesaja wird berichtet, dass er in einer Vision Gott in seiner Herrlichkeit sehen durfte. Dabei hörte er die Stimme des Herrn: "Wen soll ich senden? Wer wird für uns gehen?" Jesaja antwortete ihm: "Hier bin ich. Sende mich!" Als Prophet sollte er dem Volk Israel Gottes Plan mitteilen, es zur Umkehr und zur wahren Gottesverehrung rufen, es trösten, wenn es ihm schlecht ging. "Hier bin ich. Sende mich!" Die Worte des Propheten "Hier bin ich. Sende mich!" wurden von den Verantwortlichen für die Berufungspastoral zum Jahresthema für 2009 gewählt. Sie sollen uns daran erinnern, dass wir alle Prophetinnen und Propheten sind – die Christinnen und Christen, die Priester und Diakone, die Frauen und Männer im gottgeweihten Leben. Besonders junge Menschen sollen durch diese Worte ermutigt werden, sich von Gott in den Dienst nehmen zu lassen, um Prophetinnen und Propheten des 21. Jahrhunderts zu werden… Franz Schrittwieser 3/2009: "Mission" – nicht ohne Zweites Vatikanum! Der Ruf nach einer "Neuevangelisierung Europas" begleitet uns als Kirche nun schon seit der bekannten Ansprache, die Papst Johannes Paul II. am 11. 10. 1985 an die Teilnehmer des 6. Symposiums der europäischen Bischöfe gerichtet hat, wobei der Pontifex die Dringlichkeit dieser neuen Evangelisierung später bei zahlreichen Gelegenheiten wiederholte und eindringlich in Erinnerung brachte. Die Aneignung dieses Anliegens durch die Bischöfe, aber auch durch engagierte Priester, Diakone und Laien, hat seither zu vielen missionarischen Initiativen und Aufbrüchen geführt, die bereits zum festen kirchlichen Erscheinungsbild gehören: "Stadtmission", "Lange Nacht der Kirchen", "Apg 2010" und "Paulusjahr" – um nur einige "Highlights" in Wien zu nennen – sind mit der Erkenntnis verbunden, sich in der gegenwärtigen Situation verstärkt jenen Menschen zuwenden zu sollen, die bewusst oder unbewusst außerhalb der binnenkirchlichen Lebensräume stehen. Da die Kirche zunehmend in den Status einer Minderheit gerät, hat sie sich in ihrer gesellschaftlichen Relevanz in neuer Weise zu positionieren und zu bewähren… Richard Tatzreiter
12/2008: Canisiusheim Centrum Horn Spirituelle Angebote Biblische Schweigeexerzitien für Priester, Diakone und Ordensleute "Auf Christus schauen" 18. Jänner 2009, 18.00 Uhr bis 23. Jänner 2009, ca. 9.00 Uhr Einzelbegleitung während des Jahres Exerzitien "Auftanken im Frühling" 13. April 2009, 18.00 Uhr bis 18. April 2009, ca. 9.00 Uhr Begleitung: Spiritual Dr. Johann Hintermaier Anmeldung und Information: Canisiusheim Centrum Horn Die aktuellen Veranstaltungsangebote finden Sie unter: www.canisiusheim.at
3/2008: 31. Jänner 2008 - 90 Jahre Canisiuswerk Den Auftakt des Jubiläumsjahres 2008 beging das Canisiuswerk mit einem zweitägigen Symposion "Leben gestalten – Berufung entfalten" mit etwa 60 TeilnehmerInnen (Verantwortliche für Berufungspastoral, Priester, Ordensschwestern und -brüder, Diakone, Laien, VertreterInnen verschiedener kirchlicher Berufs- und Arbeitsfelder) aus ganz Österreich. Seines Gründers, Direktor Josef Moser, gedachte das Canisiuswerk bei einem Festakt: mit einer Kranzniederlegung an seinem Grab am Hernalser Friedhof und einer Festmesse in der Herz-Jesu- Sühnekirche in Wien 17, die auf seine Initiative hin erbaut worden war. Zelebrant der Festmesse war Altbischof Dr. Johann Weber, Präsident des Canisiuswerkes in den Jahren 1984 bis 1997.
1-2/2008: Ständiger Diakonat Ich in bereit …
… als Diakon der Liebe Gottes
ein Gesicht zu geben
Von klein auf habe ich Gottes Liebe und Güte erfahren dürfen:
*in der Geborgenheit meiner Familie
*in meinen Lehrern, die mir mehr als Wissen vermittelt haben
*in Menschen, die das Christentum lebten und mir so den Weg des Glaubens gewiesen haben.
Angenommen und geliebt, durfte ich von Kind an Schritt für Schritt hineinwachsen in unsere Glaubensgemeinschaft, deren Markenzeichen die Liebe ist oder zumindest sein soll.
Gemäß meinem Auftrag als Getaufter und Gefirmter habe ich mich eingebracht als Ministrant, Lektor, Kommunionspender, Pfarrgemeinderat, … und dabei mehr und mehr meine Berufung entdeckt.
Weil Berufung neben der Neigung auch die Eignung braucht, habe ich mir im Theologischen Fernkurs das nötige Rüstzeug angeeignet und darüber hinaus durch persönliches Studium verschiedene zusätzliche Qualifikationen erworben. Was noch fehlte, war die offizielle Beauftragung. Nach Gesprächen mit meiner Frau und meinen
Kindern und der Vorsprache bei den verantwortlichen diözesanen Stellen trat ich im Jahre 1986 in den Diakonatskreis unserer Diözese ein. Am 23. September 1989 wurde ich vom damaligen Diözesanbischof Maximilian
Aichern in der Pfarrkirche Ebensee zum Ständigen Diakon geweiht und für den ehrenamtlichen Dienst in der Pfarre Ebensee beauftragt ...
Fridolin Engl
Fridolin Engl wurde 1989 zum Ständigen Diakon der Diözese Linz geweiht und ist seither Sprecher der Ständigen Diakone der Diözese Linz.
Kontakt und Informationen zu Dienstamt und Ausbildung:
Arbeitsgemeinschaft der Ständigen Diakone Österreichs
1010 Wien, Wollzeile 2
www.diakon.at9/2007: Was Tirol unternimmt In früherer Zeit übernahmen bei uns vor allem die Gymnasien die Aufgabe der Berufungspastoral. Daraus gingen Priesterberufungen hervor. Die Orden engagierten sich in der geistlichen Begleitung. Die Gruppen der KAJ und KJ spielten eine große Rolle als Orte des Wachsens von Berufungen und der Berufungsklärung. In den 1970er-Jahren gab es noch ca. 50 Kooperatoren, die sich um die Jugendlichen kümmerten. Um diese Zeit wurde der erste Laientheologe an einer höheren Schule als Religionsprofessor angestellt. Es folgte der Beruf der PastoralassistentInnen. Das Diakonat kam nach dem Konzil stark ins Bewusstsein. Derzeit zählen wir in unserer Diözese 61 Ständige Diakone... Peter Ferner
7-8/2007: Zum monatlichen Gebetstag um geistliche Berufe Donnerstag, 5. Juli 2007 Die Kirche begeht heute den Gedenktag des heiligen Antonius Maria Zaccaria. Er lebte Anfang des 16. Jahrhunderts in Cremona/ Italien. Aus vornehmer Familie stammend, studierte er zunächst Medizin, spürte aber bald, dass die Sorge für den Leib nur die eine Seite ist. Der Dienst am ganzen Menschen motivierte ihn, das Evangelium und Christus als den Heiland der Menschen zu verkünden ... Donnerstag, 2. August 2007 Die Diakone sind in unserer Kirche unverzichtbar geworden. In der Apostelgeschichte wird uns berichtet, dass die Apostel sieben Männer auswählten, die ihnen beim Dienst an den Armen helfen sollten. Dieser Dienst gehört genauso zum Wesen der Kirche wie die Verkündigung des Evangeliums und die Spendung der Sakramente. Als die Apostel stritten, wer der Größte unter ihnen sei, ermahnte sie Jesus … Franz Schrittwieser
1-2/2007: Das Referat Berufungspastoral der Erzdiözese Salzburg Nur wenige Menschen ahnen, was Gott aus ihrem Leben machen würde, wenn sie sich seiner Führung rückhaltlos überließen! (Ignatius von Loyola) Seit September 2006 ist das Referat neu zugeteilt und besetzt worden. Zuständig für Berufungspastoral in der Erzdiözese Salzburg sind: • Bischofsvikar Prälat Dr. Johann Reißmeier (zuständig für Weltkirche, Ständige Diakone sowie Berufungspastoral) • Sr. Dr. Christa Baich SA • Mag. Otto Oberlechner … Otto Oberlechner
9/2006: Den Traum entdecken Vor wenigen Monaten gründete Generalvikar Dr. Benno Elbs in der Diözese Feldkirch das Netzwerk "Berufung", dem viele MitarbeiterInnen, Priester, Ordensfrauen und -männer angehören. In der Auseinandersetzung mit dem Thema Berufung werden keine Sorgen formuliert, sondern konstruktive Wege gesucht. Dr. Benno Elbs sieht in jeder pastoralen Bemühung immer auch Berufungspastoral. Wir sprachen mit dem Vorarlberger Generalvikar. Herr Generalvikar, wie "brennend" ist das Thema der Berufungspastoral in Vorarlberg? Jeder Mensch hat seine eigene Berufung von Gott her. In unserer Diözese dürfen und müssen wir nicht jammern, wenn es um die Zahlen geht, an denen Berufung gerne gemessen wird. Bei uns arbeiten 126 Priester, 18 Ständige Diakone und 37 PastoralassistentInnen in den 124 Pfarren und 22 Seelsorgestellen ... Das Gespräch führte Rainer Juriatti, Leiter der diözesanen Pressestelle der Katholischen Kirche Vorarlberg
7-8/2006: Immer mehr Ständige Diakone Die Anzahl der Kandidaten wird immer größer. Ihre Herkunft, der familiäre Hintergrund bzw. die berufliche Orientierung sind sehr verschieden: von Mesnern hin zu Theologen, von Elektrikern hin zu Architekten, von Männern, die schon von ihrem Zivilberuf sehr in Anspruch genommen sind, von Vätern mit mehreren kleinen Kindern bis hin zu Pensionisten. Alle sind bereits jetzt pastoral oder caritativ engagiert. Nun nehmen sie noch die dreijährige Ausbildung auf sich, um als Diakon wirken zu können ... Peter Feigl Informationen: www.diakon.at
1-2/2006: Neu-Eröffnung des Priesterseminars St. Pölten Ein Neubeginn wie im Priesterseminar St. Pölten braucht viel Gebet. Anfang September 2005 habe ich mich in einem Brief an alle Priester, Diakone, Ordensleute und kirchlichen MitarbeiterInnen gewandt, um sie zu informieren, zur Neueröffnung einzuladen und sie um Unterstützung zu bitten. Das Fundament für eine gute Verbindung untereinander ist die innere Verbundenheit im Gebet. Eine konkrete Anregung dazu ist das neue Gebet des Priesterseminars um Erneuerung: für uns selber, für das Priesterseminar, für die Diözese, ja für alle Häuser und Räume des Lebens… Anton Leichtfried
7-8/2005: Leit-Gedanken Bis alle Priester die Hände aufgelegt haben, vergeht eine Weile. Man schaut auf die Diakone, die gerade zu Priestern geweiht werden, und kommt ins Sinnieren... Wilhelm Müller