miteinander Zeitschriften-Archiv
Durchsuchen Sie die bisherigen miteinander-Ausgaben:
Artikel, die Ihren Suchkriterien entsprechen
10-11/2012: Canisiuswerk aktuell Adventkalender
Unser Adventkalender 2012 erscheint Mitte Oktober. Unter dem Motto „Glauben leben – Türen öffnen“ haben wir Besinnliches und Anregendes für kleine persönliche „Exerzitien“ in der Adventzeit zusammengestellt. Ein zweiter Teil des Kalenders ist den monatlichen Gebetstagen um geistliche Berufe des Jahres 2013 gewidmet.
Briefkurs
Gottsuchern auf der Spur
7. Oktober bis 25. November 2012
Wir senden Ihnen gerne unseren Informationsfolder zu!
Berufsinformationsmessenim Herbst 2012
Wels: 17. bis 20. Oktober
Innsbruck: 17. bis 19. Oktober
Klagenfurt: 29. November bis 1. Dezember
European Vocations Service
Vom 28. Juni bis 1. Juli 2012 fand die Jahrestagung des European Vocations Service (EVS) in Maynooth in Irland statt. Das Thema lautete „Die Eucharistie, Quelle aller Berufungen“. Inhaltlich ging es um eine Fortsetzung des zuvor in Dublin abgehaltenen Internationalen Eucharistischen Kongresses. Vertreter aus 13 europäischen Ländern, der Kongregationen für das Katholische Bildungswesen sowie für die Institute des geweihten Lebens und Gesellschaften des apostolischen Lebens sowie des Rats der Europäischischen Bischofskonferenzen nahmen neben Gästen aus den USA und Kanada an der Tagung teil.
In einem intensiven Arbeitsklima wurde die Bedeutung der Eucharistie für die Förderung von Berufungen beleuchtet, wurden Erfahrungen ausgetauscht und Best-Practice-Beispiele präsentiert. Auch das Gebet um Berufungen hatte einen zentralen Stellenwert. Ein neues Leitungsteam, bestehend aus Don Nico dal Molin (Italien), Sr. Vincenta Korínková (Tschechische Republik) und Don Ángel Perez Pueyo (Spanien), wird die Geschäfte des EVS für die nächsten drei Jahre führen, für dessen Finanzen weiterhin Mag. Kurt Schmidl (Österreich) zuständig sein wird. Die Tagungsvorträge finden Sie unter: www.vocations.eu
Zukunftssicherung
Eine Welt, in der christliche Werte zählen, in der der Blick auf Gott und seine Liebe zu den Menschen nicht gänzlich vom Konsumdenken verstellt wird, braucht Menschen, die sich mit ihrem Leben dafür einsetzen. Solche Menschen gibt es! Sie brauchen ein entsprechendes Umfeld, um sich auf ihre Berufung einlassen zu können. Beratung, geistliche Begleitung und eine gute Ausbildung befähigen sie zum Dienst an den Menschen. Mit Ihren Spenden helfen Sie, für zukünftige Generationen ein christliches, lebensfreundliches Umfeld zu sichern. Dafür danken wir Ihnen! Eine besondere Form der Unterstützung ist, das Canisiuswerk im Rahmen einer testamentarischen Verfügung zu bedenken. Dabei ist es hilfreich, den Hinweis von Notar Dr. Herbert Fürnkranz, Mitglied unseres Wirtschaftsausschusses, zu berücksichtigen: „Wichtig sind klare Formulierungen.“ Wir beraten Sie gerne – im Rahmen eines persönlichen Gesprächs oder durch Zusendung einer Broschüre.
Kurt Schmidl
5-6/2012: CANISIUSWERK AKTUELL Lange Nacht der Kirchen in Wien
1. Juni 2012
Gemeinsam mit den Redemptoristen laden wir im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen wieder in die Kirche Maria am Gestade, Salvatorgasse 12, 1010 Wien, ein. Mehr über das aktuelle Programm dieses Abends erfahren Sie unter:
www.langenachtderkirchen.at
European Vocations Service
Vom 28. Juni bis 1. Juli treffen einander in Maynooth, Irland, etwa 70 Delegierte aus ganz Europa zur Jahrestagung des European Vocations Service. Unmittelbar im Anschluss an den 50. Internationalen Eucharistischen Kongress in Dublin soll die Frage beleuchtet werden, wie und inwieweit sich Berufungen auch aus der Begegnung mit dem Herrn in der Eucharistie nähren. Breiten Raum soll wie immer der gegenseitige Erfahrungsaustausch einnehmen.
Briefkurs
Begegnung mit Gott
25. Juni bis 6. August 2012
Für nähere Informationen fordern Sie bitte unseren Prospekt an.
Gast im Kloster
Mitte Mai soll die neue und erweiterte Auflage der Broschüre „Gast im Kloster“ erscheinen. Die Daten sind topaktuell auch im Internet abrufbar:
www.gastimkloster.at
Kurt Schmidl
Jägerstätter-Wallfahrt
Ein Ehepaar mit starkem Rückgrat: der oberösterreichische Bauer Franz Jägerstätter und seine Frau Franziska. Die Eltern von drei Kindern haben ein beeindruckendes Lebenszeugnis hinterlassen. Franz Jägerstätter verweigerte aufgrund seines christlichen Glaubens den Wehrdienst im Dritten Reich, seine Frau Franziska steht zu ihm und seiner Entscheidung. Der Familienvater wurde 1943 hingerichtet und 2007 als Märtyrer seliggesprochen. Seine Frau lebt noch in Oberösterreich.
Auf die Suche nach den Spuren, die der Selige und seine Frau in ihrer Heimat hinterlassen haben, begibt sich eine Wallfahrtsgruppe vom 22. bis 27. August 2012. Vom Mondsee aus führt sie der Weg in die oberösterreichische Gemeinde St. Radegund, wo Franz Jägerstätter am 20. Mai 1907 geboren wurde. Dort wird es eventuell die Möglichkeit geben, die 99-jährige Witwe oder eine der Töchter des Märtyrers persönlich zu treffen.
Im Zentrum der Wallfahrt steht die Frage, was Franz und Franziska Jägerstätter den Menschen heute zu sagen haben. Ihr Lebenszeugnis soll den Wallfahrern zu einem gestärkten Rückgrat verhelfen, sodass auch sie heute darin bestärkt sind, aus dem Glauben heraus Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.
Zielgruppe junge Erwachsene bis 35 Jahre
Termin 22. August, 16.00 Uhr bis 27. August 2012, 13.00 Uhr
Leitung Bischof Manfred Scheuer, Sr. Dr. Melanie Wolfers SDS
Kosten 230 € (für Verdienende), 160 € (für Nichtverdienende)
Anmeldung Melanie Wolfers, 01/512 50 25, melanie.wolfers@salvatorianerinnen.at
5-6/2012: Wir beten mit Papst Benedikt XVI. MAI: Alle Initiativen zum Schutz und zur Förderung der Familie mögen unterstützt werden.
Maria, die Königin der Welt und erste Frohbotin des Evangeliums, begleite alle Missionarinnen und Missionare bei der Verkündigung ihres Sohnes.
JUNI: Die Gläubigen mögen in der Eucharistie die lebendige Gegenwart des Auferstandenen erkennen.
Die Christen Europas mögen ihre eigene Identität wieder entdecken und ihren Beitrag für die Verkündigung des Evangeliums leisten.
7-8/2011: Der Weltjugendtag - ein weltumspannendes Berufungsevent Schwester Anna OP, Kleine Schwester vom Lamm, berichtet über ihren Berufungsweg: „Ein Freund lud mich 2002 zum Weltjugendtag in Toronto ein. Ich hatte keine Ahnung, was das ist. Mit Kirche und Papst hatte ich bisher nichts zu tun gehabt. Ich fand so viele Entschuldigungen, um nicht mitzufahren zu müssen. Aber er ließ nicht locker. In Toronto entdeckte ich, dass es schön ist, täglich Eucharistie zu feiern, dass Priester normale, lustige Menschen sein können, dass es viele Jugendliche gibt, die in die Kirche gehen und das sogar gerne tun. Und dass sie aus der ganzen Welt zusammenkommen, um mit dem Papst zu beten, dass sie ohne Alkohol Spaß haben – für mich eine schöne Erfahrung, weil ich bisher ganz anders gelebt habe…
Kl. Sr. Anna Weickenmeier
7-8/2011: Zum monatlichen Gebetstag um geistliche Berufe Donnerstag, 7. Juli 2011
Im heutigen Evangelium berichtet Matthäus, wie Jesus seine Jünger zu den Menschen sendet (Mt 10,7–15). Wie er sollen sie sich den Menschen zuwenden, sie heilen, befreien und ihnen die Frohe Botschaft des gütigen Gottes verkünden. Als Boten des Friedens, der Gerechtigkeit und der Menschenwürde sind sie Boten der neuen Welt Gottes.
Gesandte für das 21. Jahrhundert
Durch alle Jahrhunderte haben sich Missionare als Zeugen für die Frohe Botschaft des Auferstandenen bis an die Grenzen der Erde senden lassen. Längst sind auch unsere Heimat sowie unser christliches Abendland Missionsgebiete geworden…
Donnerstag, 4. August 2011
Johannes Maria Vianney, der heilige Pfarrer von Ars, dessen Gedenktag wir heute begehen, lebte an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Seit der Französischen Revolution war seine Heimat entchristlicht, waren viele Pfarren verwahrlost. Als begnadeter Beichtvater, Prediger und als ein Mann des Gebetes sowie durch sein Leben aus der Eucharistie erweckte er die ihm anvertraute Pfarre zu neuem Leben. Für viele Menschen wurde er zum geistlichen Helfer und Ratgeber.
Franz Schrittwieser
4/2011: Der Klang der Eucharistie Wien gilt als Stadt der Musik. Nicht nur in der Vergangenheit haben hier berühmte Komponisten gelebt. Auch heute finden sich viele junge Menschen aus der ganzen Welt ein, um an der Universität und in den Konzertsälen Musik zu studieren. Das musikalische Know-how wird in Wien von Generation zu Generation weitergegeben. Damit das jedoch möglich ist, sind neben guten Musikern und Musiklehrern auch schriftliche Aufzeichnungen notwendig, um jahrhundertealte Kompositionen spielen zu können.
Ein einfaches System
Die dafür in unserer Kultur verwendeten Musiknoten sind ein einfaches System, das aus fünf Linien, aus Kreisen, Strichen und wenigen Zusatzzeichen besteht...
Peter Schipka
1-2/2011: Fasten um der Einheit willen Ein bedenkenswerter Vorschlag, „die Einheit der Kirche in der Eucharistie wieder [zu] entdecken“, kommt vom emeritierten o. Univ.-Prof. Philipp Harnoncourt (Graz). „Eucharistisches Fasten“ soll den Weg zur „eucharistischen Gastfreundschaft“ ebnen.
Alle Kirchen stimmen überein, dass die Eucharistie auf das Engste mit der Einheit der Kirche(n) verknüpft ist. Das gilt für die Feier und für den Empfang der Eucharistie, das heißt für das Abendmahl und die Kommunion. Es steht im klaren Widerspruch zu Wesen und Sinn der Eucharistie, dass Schwester-Kirchen der einen Kirche einander gegenseitig von der eucharistischen Kommunion ausschließen. Unterschiedlich wird jedoch beurteilt, ob die Eucharistie erst am Ziel der Bemühungen um die Wiederherstellung der Einheit gemeinsam gefeiert und empfangen werden darf, wie es von den katholischen und orthodoxen Kirchen ausnahmslos verlangt wird, oder ob das gemeinsame Abendmahl auch als Hilfe auf dem Weg zur Einheit gesehen werden kann, wie das in allen Reformationskirchen heute der Fall ist...
Philipp Harnoncourt
12/2010: Christenverfolgung Seit es Christen gibt, werden sie verfolgt. Das betrifft Einzelpersonen, die, weil sie die Botschaft Jesu in ihrem täglichen Leben verwirklichen, politischen Machthabern oder anderen Personengruppen ein Dorn im Auge sind. Denken Sie etwa an Bischof Erwin Kräutler, der sich in Brasilien für die Indios sowie andere benachteiligte Bevölkerungsgruppen einsetzt. Er schrieb einmal: „Wenn es um Leben und Tod geht, ist es religiöse Sendung der Kirche, bedingungslose Anwaltschaft für bedrohte Menschen und die Mitwelt zu übernehmen. Solidarität ist ein Ausdruck der Geschwisterlichkeit und einer Liebe ohne Grenzen.“ „Kraft und Mut, Hoffnung und Vertrauen wachsen in mir, wenn ich mit dem Volk die Gegenwart Gottes erfahre, bei der Feier der Eucharistie, bei der Meditation der Frohen Botschaft sowie beim gemeinsamen festlichen Mahl.“
Das betrifft aber auch christliche Gruppen und Kirchen als Ganzes. Schätzungen zufolge sind 75 bis 80 Prozent der Menschen, die derzeit ihres Glaubens wegen verfolgt werden, Christen...
Johannes Sinabell
4/2010: Zum monatlichen Gebetstag um geistliche Berufe Gründonnerstag, 1. April 2010
Jesus, der seit seinem ersten öffentlichen Auftreten in dieser Welt Menschen um sich versammelt hat, der auf Menschen zugegangen ist, um sie mit dem Heil zu berühren, bereitet am Abend des Gründonnerstags seinen Abschied vor.
Damit zeichnet er uns einen Weg vor, den wir Menschen auch alle einmal zu gehen haben. Sein Weggehen ist geprägt vom Vertrauen in seinen Vater, in dessen Hände er sein Leben zurücklegt. Damit auch wir diesen Schritt des Vertrauens in Gott wagen können, stiftet Jesus an diesem Abend – inmitten des Abschiednehmens – das Sakrament der Eucharistie...
Franz Schrittwieser
1-2/2010: Canisiusheim Centrum Horn Angebote
Die eigene Berufung finden
Spirituelle Einzelbegleitung während des Jahres
Interessierte, auch Gruppen, können sich je nach Möglichkeit während des Jahres zur Einkehr, Besinnung oder Klausur ins Canisiusheim zurückziehen. Geboten werden individuelle Begleitung, Einzelgespräche und nach Maßgabe auch Teilnahme an den religiösen Angeboten im Haus (Gebetszeiten, Eucharistie).
Termin: nach Vereinbarung
Anmeldung und Information:
Canisiusheim Centrum Horn
3580 Horn, Canisiusgasse 1
Tel.: 02982/2645
office@centrumhorn.at
10-11/2009: Wir beten mit dem Heiligen Vater OKTOBER: Dass sich die Christen am Sonntag um den Altar versammeln, um den Auferstandenen in der Eucharistie zu feiern.
Dass das ganze Volk Gottes den Auftrag Christi, allen Menschen das Evangelium zu verkünden, als seinen wichtigsten Dienst erkennt.
NOVEMBER: Dass sich alle Menschen, besonders die Politiker und Ökonomen, für die Bewahrung der Schöpfung engagieren.
Dass die Gläubigen aller Religionen durch den Dialog und ihr Leben bezeugen, dass Gott ein Gott des Friedens ist.
4/2009: CANISIUSHEIM CENTRUM HORN Spirituelle Angebote Exerzitien "Auftanken im Frühling" Schweigeexerzitien mit Einzelbegleitung Gemeinschaftselemente (Impuls, Gebetszeiten, Eucharistie) Wandermöglichkeiten in beruhigender Natur Möglichkeit zur Einübung ins Jesusgebet Termin: 13. April 2009, 18.00 Uhr bis 18. April 2009, ca. 9.00 Uhr Begleitung: Spiritual Dr. Johann Hintermaier Studientage "Die Schätze der Apostelgeschichte" Studientage mit Referaten, Gruppenarbeiten und Impulsen zur Apostelgeschichte Erarbeitung von Themen für Gruppenarbeiten, Religionsstunden oder zur persönlichen Vertiefung Termin: 15. Juni 2009, 9.00 Uhr bis 16. Juni 2009, 17.00 Uhr Leitung: Spiritual Dr. Johann Hintermaier Ein Besuch der Niederösterreichischen Landesausstellung könnte für Sie Anlass sein, unser Haus Canisiusheim Centrum Horn kennenzulernen. 80 Kilometer nordwestlich von Wien am Stadtrand von Horn gelegen, auch mit den ÖBB gut erreichbar, finden Sie hier Erholung und die Möglichkeit, aufzutanken. In der landschaftlich und kulturell reizvollen Umgebung des Waldviertels bietet sich das Canisiusheim Centrum Horn als idealer Ausgangspunkt für Ihre Unternehmungen an. 3/2009: Spirituelle Angebote… …im Canisiusheim Centrum Horn Exerzitien zu den Kar- und Ostertagen "Ostern entgegen" für 18- bis 30-Jährige (auch Ehepaare) Die Tage vom Gründonnerstag bis zum Ostersonntag gelten als Höhepunkt im Kirchenjahr. Die Geschichte des Jesus von Nazareth ist untrennbar mit der Geschichte des eigenen Glaubens verbunden. Vor dem Hintergrund dieser Tage werden wir lebendige Gottesdienste feiern, die wir gemeinsam vorbereiten. Dazu helfen uns verschiedene Gruppenerfahrungen, Gespräche und Zeiten des Für-sich-Seins. Für den nötigen Ausgleich sorgen sportliche und sonstige Freizeitangebote. Termin: 8. April 2009, ab 17.00 Uhr bis 12. April 2009, 11.00 Uhr , Begleitung: P. Siegfried M. Kettner SDB, P. Herbert Salzl SDB und Team Anmeldeschluss: 20. März 2009 (begrenzte Teilnehmerzahl) Beitrag: 95,– (Nichtverdiener) bis 120,– (Verdiener) Information: www.donboscohaus.at Anmeldung: jugendpastoral@donbosco.at Exerzitien "Auftanken im Frühling" -Schweigeexerzitien mit Einzelbegleitung -Gemeinschaftselemente (Impuls, Gebetszeiten, Eucharistie) -Wandermöglichkeiten in beruhigender Natur -Möglichkeit zur Einübung ins Jesusgebet Termin: 13. April 2009, 18.00 Uhr bis 18. April 2009, ca. 9.00 Uhr Begleitung: Spiritual Dr. Johann Hintermaier Anmeldung und Information: Canisiusheim Centrum Horn 3580 Horn, Canisiusgasse 1 Tel.: 02982-2645 info@canisiusheim.at johann.hintermaier@dioezeselinz.at Studientage "Die Schätze der Apostelgeschichte" Studientage mit Referaten, Gruppenarbeiten und Impulsen zur Apostelgeschichte Erarbeitung von Themen für Gruppenarbeiten, Religionsstunden oder zur persönlichen Vertiefung Termin: 15. Juni 2009, 9.00 Uhr bis 16. Juni 2009, 17.00 Uhr Leitung: Spiritual Dr. Johann Hintermaier Anmeldung und Information: Canisiusheim Centrum Horn (siehe oben) info@canisiusheim.at johann.hintermaier@dioezeselinz.at Die aktuellen Veranstaltungsangebote finden Sie unter: www.canisiusheim.at
7-8/2008: CANISIUSHEIM HORN Spirituelle Angebote "Kraft schöpfen aus den Quellen des Heils" Spirituelles Wandern Vom Canisiusheim aus werden wir zu den heiligen Orten der Umgebung wandern und aus der Bibel sowie der jahrhundertelangen Tradition Kraft für unseren Glauben schöpfen. Angebot zur täglichen Eucharistie Einführung, gemeinsame Gebets- und Meditationszeiten geistliche Begleitung 4- bis 6-stündige, einfache Wanderung im herbstlichen Waldviertel Nachtwanderung mit Fackeln Besuch alter Klöster, Kirchen und Marterln Zeiten für Stille und Gemeinschaft Termin: 21.9.2008, 18.00 Uhr bis 25.9.2008, ca. 9.00 Uhr Begleitung: Spiritual Dr. Johann Hintermaier Anmeldung und Information: Canisiusheim Horn, A-3580, Canisiusgasse 1, Tel.: 02982/2645 johann.hintermaier@dioezese-linz.at Einzelbegleitung während des Jahres Interessierte, auch Gruppen, können sich je nach Möglichkeit während des Jahres zur Einkehr, Besinnung oder Klausur ins Canisiusheim zurückziehen. Geboten werden individuelle Begleitung und Gesprächsmöglichkeit, spirituelle Angebote und gute Infrastruktur. Begleitung: Spiritual Dr. Johann Hintermaier Anmeldung und Info: Canisiusheim Horn Die aktuellen Veranstaltungsangebote finden Sie unter: www.canisiusheim.at
5-6/2008: Wir beten mit dem Heiligen Vater MAI: Dass die Christinnen und Christen Literatur, Kunst und Medien zur Förderung einer Kultur der Werte der menschlichen Person wertschätzen. Dass Maria auch heute, wie einst die Apostel, die Frauen und Männer in der Mission mütterlich begleite. JUNI: Dass alle Christinnen und Christen eine tiefe persönliche Freundschaft zu Christus pflegen und so seine Liebe zu allen Menschen bezeugen. Dass der Internationale Eucharistische Kongress in Qubec (Kanada) die Bedeutung der Eucharistie für die Kirche und Mission besser verständlich macht.
10-11/2007: Der Jünger wird Priester Das Bild des Priesters im Wandel der Zeit Wir alle kennen verschiedene Typen von Priestern, wir haben verschiedene Bilder priesterlicher Existenz vor uns, aber all das trifft noch nicht den Kern und die Mitte des Priesterseins. Entscheidend ist die Frage: Was macht das Priestersein aus, worin besteht die priesterliche Berufung? Da gibt es im Lauf der Jahrhunderte einen Wandel, nicht im Sinn des Entstehens völlig gegensätzlicher Konzepte, aber im Sinn von unterschiedlichen Akzentsetzungen und Schwerpunkten. Der Wandel zum Priester Wenn wir die Texte des Neuen Testaments unter diesem Aspekt betrachten, dann fällt auf, dass für diese Berufung keine religiösen Bezeichnungen im strengen Sinn verwendet werden, sondern Worte, die den Dienst und die Aufgabe benennen. Denn eine Grundüberzeugung steht fest: "Einer ist Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus." (1 Tim 2,5) Seine Lebenshingabe am Kreuz ist die Vollendung aller Opfer. So ist er auch der Priester schlechthin, der "wahre Hohepriester", wie der Hebräerbrief eindringlich zeigt. Die Apostel und die Amtsträger in den Gemeinden agieren nicht in eigener Vollmacht, sondern als seine Gesandten. In den Beschreibungen ihrer Tätigkeiten steht die Bemühung um die Gemeinde und die einzelnen Glaubenden, mit einem Wort die Seelsorge, im Vordergrund. Die liturgischen Dienste werden in diesen Texten kaum erwähnt, wohl eher als selbstverständlich vorausgesetzt. Wie soll er leben? Aber schon bald geschieht eine Parallelisierung der alttestamentlichen Priester mit den neutestamentlichen Amtsträgern. Diese repräsentieren in der Eucharistie ja Christus, den Hohenpriester; daher werden sie selbst Priester genannt. Man wird vorrangig geweiht für die Eucharistiefeier; die anderen Aufgaben – wie die Gemeindeleitung und die Verkündigung – werden diesem Hauptziel zu- und auch untergeordnet. Diese Akzentuierung verstärkt sich im Laufe des Mittelalters. In einem Pontifikale aus dem 10. Jahrhundert wird das geistliche Amt definiert als "potestas offere sacrificium Deo missamque celebrare" (Vollmacht, Gott das Opfer darzubringen und die Messe zu feiern). Die Erfüllung der priesterlichen Sendung erfordert auch eine dem entsprechende Lebensweise. Die bedeutenden Schriften über priesterliche Spiritualität in der Zeit der Kirchenväter betonen daher die Höhe und Erhabenheit der Berufung. In diesem Zusammenhang ist z. B. der Dialog des hl. Johannes Chrysostomus ( 407) über das Priestertum zu erwähnen. Das Handbuch priesterlichen Ideals im Mittelalter war zweifellos die "Regula pastoralis" des hl. Papstes Gregors des Großen ( 604). Von der Betonung der Heiligkeit dieser Berufung her ist auch die Forderung nach der Ehelosigkeit der Priester zu sehen, die schon von Synoden des Altertums erhoben, gesamtkirchlich aber erst im Mittelalter im Zug der Gregorianischen Reform vorgeschrieben wird. Ideal kontra Wirklichkeit Allerdings klafften vor allem im Mittelalter Ideal und Wirklichkeit oft weit auseinander … Josef Weismayer
5-6/2007: Vergissmeinnicht Das Blumenstöckerl mit den hellblauen Blumen leuchtet bescheiden vor Ottos Gründonnerstags- Skulptur. Mein Gott, wie viele Stunden, ja Tage mag er sich abgemüht haben, aus dem Ton die zwei Figuren so zu formen: den Jesus, wie er vorm zurückschreckenden Petrus kniet, "Fußwaschung". Und dann stellt er noch die schlichten Vergissmeinnicht dazu, denn "Tut das zu meinem Gedächtnis" hat Jesus in jener letzten Nacht zu seinen Jüngern gesagt – so hat mir Otto sein Kunstwerk erklärt. Im gedämpften Licht wirkt die Szene wunderbar lebendig – gedämpft ist freilich auch die Stimmung an diesem Gründonnerstag. Viele, die kommen, sind müde, erschöpft, andere gereizt und nervös vor den Feiertagen. Die Caritasgemeinde versammelt sich wieder einmal. Ich leite die Liedprobe. Grad kommt Claudia zur Tür herein, die kleine Katharina am Arm, Markus neben ihr. Ganz schön mutig, denk ich mir, dass sie sich die Mühe macht, mit den zwei kleinen Kindern so spät am Abend noch in die Kirche zu gehen. Aber Markus, das Springinkerl, dieser lebhafte Lausbub, der bald Erstkommunion feiern soll, wirkt heute eigenartig gesammelt. Was hat er da in der Hand? … Thomas Kaupeny Mag. Tomas Kaupeny ist Seelsorger der Caritasgemeinde in Wien, im Caritas- Kinderheim "Am Himmel" und im Caritashaus Franciscus.
3/2007: Gemalte Heilsgeschichte Kärnten ist reich an religiösen Kostbarkeiten, die vom tiefen Glauben der Vorfahren reden. Fastentücher haben hier ihre besondere Geschichte. Seit der ersten Jahrtausendwende sind sie bekannt. 23 historische Fasten- oder Hungertücher sind im südlichen Bundesland erhalten. Sie werden am Aschermittwoch aufgezogen und verhüllen in den 40 Tagen der österlichen Bußzeit den Hochaltar. Sie sind der schlichte Kirchenschmuck der Fastenzeit und zeigen oft die ganze Heilsgeschichte, von der Erschaffung der Welt bis zum Jüngsten Gericht. Das größte und älteste Tuch, das uns bekannt ist, stammt aus dem Jahr 1458 und hängt im Dom zu Gurk. Konrad von Friesach hat das Leinen ohne Grundierung bemalt, im ungeheuren Ausmaß von 81m. Der Vollzug der hl. Feier auf dem Hochaltar war durch das Tuch dem Blick der Gläubigen entzogen und sollte die Trennung des Menschen von Gott durch die Sünde aufzeigen. Der Sünder wurde so zur Bußübung und Askese eingeladen. Er hat sich so mit den Büßern und Taufbewerbern in eine Reihe gestellt, die nach dem Wortgottesdienst die Kirche verlassen haben und erst am Gründonnerstag wieder feierlich zur Eucharistie zugelassen wurden ... P. Leo Thenner SDS
1-2/2007: Priester: Gottsucher und Begleiter der Menschen Gedanken zur Identität des Priester Was oder wer ist jemand, der zum Priester geweiht wird? Worauf kann er seine Existenz gründen? Woher kommt die Berufung? Wofür ist er da, und was ist das Besondere des Amtsträgers? Frühere Vorstellungen vom Priester sind heute zerbrochen, den "Hochwürden" gibt es nicht mehr, und in der Gesellschaft ist der Priester einer unter vielen, ohne besonderes Ansehen. Auf die Frage nach dem Wesen des Priesters und der priesterlichen Berufung werden wir auch von den Kandidaten verschiedene Aussagen hören. Je nach ihrer Perspektive, Biographie oder theologischem Schwerpunkt wird die Antwort unterschiedlich ausfallen. Im Zweiten Vatikanischen Konzil heißt es in der Kirchenkonstitution (LG 30), dass alles, was über das Volk Gottes gesagt wurde, in gleicher Weise für Laien, Ordensleute und Kleriker gilt. Gleichzeitig wird an der hierarchisch verfassten Struktur der Kirche festgehalten und das Dienstamt des Bischofs (von Christus eingesetzt) mit seinen Mitarbeitern, den Priestern und Diakonen, besonders herausgestrichen (LG 18–29) ... Johann Hintermaier
1-2/2007: Berufungspastoral in der Erzdiözese Salzburg Gemeinsam auf dem Weg – in dem einen Anliegen! In den vergangenen Jahren führte die jährliche Wallfahrt des Priesterseminars der Erzdiözese Salzburg um geistliche Berufe nach Gars am Inn in Bayern zum Grab des seligen P. Kaspar Stanggassinger, der seit 1995 der Patron des Priesterseminars ist. Allerdings hat die Zahl der Wallfahrer immer mehr abgenommen, vor allem wegen der örtlichen Entfernung. Auf Initiative von Erzbischof Dr. Alois Kothgasser sollte daher die alljährliche Bittwallfahrt um geistliche Berufe nunmehr in den Regionen der Erzdiözese abgehalten werden. Im vergangenen Herbst führte die Wallfahrt auf Einladung von Erzbischof Kothgasser, dem Priesterseminar und den Dechanten der Dekanate des Flachgaus am 26. Oktober 2006 nach Maria Bühel, einer bekannten Wallfahrtskirche im Norden des Flachgaus. Zahlreiche Wallfahrer und Wallfahrerinnen folgten an diesem schönen und sonnigen Herbsttag der Einladung und gingen mit dem Erzbischof, mit vielen Priestern, Diakonen, geistlichen Schwestern und den Seminaristen von der Stadtpfarrkirche Oberndorf betend nach Maria Bühel, um in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche die Eucharistie zu feiern ... Gottfried Laireiter
4/2006: Parrocchia della Nativitá Eine Pfarre in Rom prägt Priester aus Wien
Drei Zeugnisse zum 70. Pfarrjubiläum
Ein altes römisches Sprichwort sagt, dass nicht einmal der Papst die Zahl der Kirchen in seiner Bischofsstadt kenne. Allein Gott wisse, wie viele es tatsächlich in Rom gebe. Der offizielle Schematismus der Diözese Rom macht zwar in dieser Frage keine Angaben bezüglich der Gottesdienststätten, zählt jedoch genau 337 Pfarren auf. In einem gepflegten Stadtviertel, nicht weit vom Lateran, feiert eine davon heuer 70-jähriges Bestehen. Seit über 25 Jahren hat diese römische Pfarrgemeinde eine besondere Beziehung zur Erzdiözese Wien: Eine ganze Reihe von Seminaristen, die heute als Priester mit verschiedenen Aufgaben in der Seelsorge, in der theologischen Wissenschaft und in der Priesterausbildung betraut sind, waren während ihrer Studienzeit zu einem einjährigen Auslandsaufenthalt in dieser Pfarre "Nativitá di N.S.G.C." ("zur Geburt unseres Herrn Jesus Christus") ...
Richard Tatzreiter
Von der Liebe geprägt
In Dankbarkeit blicke ich auf mein Externjahr 1980 in Rom in der Nativitá zurück. Als erster Wiener Seminarist habe ich dort mein Externjahr verbracht. So fuhr ich im September 1979 als 23-Jähriger mit meinen zwei Koffern auf dem Dach eines alten römischen Taxis vom Bahnhof in die Nativitá. Mit offenen Armen empfing mich Don Pietro, der dortige Pfarrer ...
Clemens Abrahamowicz ■
geboren 1956, Priesterweihe 1984
"Vertrau!" – ein Glaubensweg
Die Kapelle ist einfach, ein paar Teppiche auf dem Boden, an einen alten Kamelsattel gelehnt eine aufgeschlagene Bibel, in der Ecke, in einen Tamariskenstamm gearbeitet, der geöffnete Tabernakel. Eine brennende Öllampe auf einer Wüstenrose verweist auf die Gegenwart des Herrn in der Eucharistie …
Nikolaus Krasa ■
geboren 1960, Priesterweihe 1987
Gott liebt gratis
"E dimmi, Don Pietro – Nun sag mir, Don Pietro, was zahle ich hier eigentlich an Miete und Kostenbeitrag?" Oktober 2000: Ich bin Seminarist der Erzdiözese Wien und für ein Pastoralpraktikum in Italien. Der römische Pfarrer Don Pietro hat mich aufgenommen. Bei etwa 20.000 Katholiken wäre ihm sicherlich ein Priester willkommener gewesen. Aber Don Pietro schaut nicht nur auf das Nützliche. "Niente – Nichts!", sagt Don Pietro. Und mir kommt sein Lieblingswort in den Sinn: gratis. Gott liebt den Menschen gratis ...
Clemens Beirer ■
geboren 1972, Priesterweihe 2005
10-11/2005: Dank sei Gott, dem Herrn Geht – eure Sendung beginnt Eine Sendung beginnt immer mit einem Anruf Gottes. Gerade in der heiligen Messe, in der wir Jesus selber empfangen dürfen, in der wir in seine Wünsche und Absichten eingeweiht werden – besonders auch im Beten des Vaterunsers – fühlen wir uns gedrängt, seine Botschaft, sein Evangelium zu leben und auch andere dafür zu gewinnen. Dazu sind weniger unsere Worte als unsere Taten ausschlaggebend. Worte können vielleicht bewegen, aber nur Taten "reißen" mit. Wie das Ja der Gottesmutter, das sie dem Engel gegeben hatte, dazu führte, dass sie aus dem stillen Nazareth hinaus musste ins bewegte Leben, so ist dies auch mit unserem Ja der Fall. Die schönste Mitfeier würde wenig nützen, wenn diese sich nicht im Leben verwirklichen und bewähren würde… Johannes Gamperl
9/2005: Gehet hin in Frieden –– Dank sei Gott, dem Herrn! In der "lateinischen" Messe schließt die Eucharistiefeier mit den Worten: "Ite, missa est" – "Geht, es ist Entlassung". Schon in der Antike war es üblich, mit diesen Worten den Schluss einer Versammlung, einer Feier anzuzeigen (Missio kommt vom lateinischen "dimissio" – Entlassung). Von daher stammt auch unsere Bezeichnung der Eucharistiefeier... Johannes Gamperl
9/2005: Für Sie gelesen Gottes Gegenwart – Eine Entdeckungsreise zum Sinn der Eucharistie Bernhard Körner, Gottes Gegenwart, Eine Entdeckungsreise zum Sinn der Eucharistie, Tyrolia, 208 Seiten, 17,90 (ISBN: 3-7022-2657-5) Die Feier der Eucharistie Papst Johannes Paul II., Karl Kardinal Lehmann, Henri J. M. Nouwen, Joseph Kardinal Ratzinger, Die Feier der Eucharistie, Gedanken, Gebete und Meditationen, St. Benno-Verlag, 80 Seiten, 8,20 (ISBN: 3-7462-1787-3)
7-8/2005: Besinnung
Die heilige Messe leben - Kommt und seht! "Als Jesus vorüberging richtete Johannes seinen Blick auf ihn und sagte: Seht das Lamm Gottes! Die beiden Jünger hörten, was er sagte, und folgten Jesus. Jesus aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt ihr? Sie sagten zu ihm: Rabbi, wo wohnst du? Er antwortete: Kommt und seht! Da gingen sie mit ihm und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde." (Joh 1,36–39). Jesus ließ die beiden Jünger sicher in sein Herz schauen: Kommt und seht! Er lässt auch uns die Liebe seines Herzens spüren, wenn wir ihn als unseren geliebten Herrn in der heiligen Kommunion empfangen. Johannes Gamperl
5-6/2005: Die heilige Messe leben Seht das Lamm Gottes
Beim Herrn sein
Ein Beitrag zum Jahr der Eucharistie – Teil 1
5-6/2005: Canisiuswerk Aktuell Jahr der Eucharistie
4/2005: Die heilige Messe leben 0 Jesu, all mein Leben bist du – Empfangt Jesus mit großer Ehrfurcht und Liebe!
Ein Beitrag zum Jahr der Eucharistie – Teil 2
4/2005: Wir sind gekommen, um ihn anzubeten (Mt 2,2) Anbetungs-Initiativen in der Diözese Feldkirch
3/2005: Die heilige Messe leben O Jesu, all mein Leben bist Du – Dich, Herr, dürfen wir empfangen!
Ein Beitrag zum Jahr der Eucharistie