miteinander Zeitschriften-Archiv
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12/2011: Für Sie gelesen Sexualität als Geschenk Gottes
Die kirchliche Sexuallehre ist für einen Großteil der Menschen, auch für viele engagierte Katholiken, seit langem nicht mehr von gravierender Bedeutung. Das gesellschaftliche Umfeld, die Beziehung zwischen Mann und Frau und vor allem die Rolle der Frau haben sich in den letzten fünf Jahrzehnten grundlegend verändert. Dadurch hat sich auch eine andere Einstellung zur Sexualität, zum Umgang mit der Geschlechtlichkeit entwickelt. Die Beziehung zwischen Mann und Frau will lustvoll und bereichernd für beide Partner erlebt werden. Durch Jahrhunderte wurde von der Kirche eine Sexualmoral verkündet, die die Menschen in ständige Angst um die Sündhaftigkeit ihres Tuns und Wollens in diesem so persönlichen Bereich versetzte. Die eheliche Begegnung sollte allein der Fortpflanzung dienen, und jede abweichende Form der Sexualität wurde zur Todsünde erklärt. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil ist es in den kirchlichen Aussagen zur Sexualmoral zwar zu einigen positiven Akzentverschiebungen gekommen, die von den Menschen meistens aber gar nicht mehr beachtet wurden, da die Kirche sich durch ihre rigorose Haltung in Sachen Empfängnisregelung diese selbst torpediert hat. Der Moraltheologe P. Martin Lintner OSM hat unter dem Titel „Den Eros entgiften“ ein Plädoyer für eine tragfähige Sexualmoral und Beziehungsethik verfasst, das von der Lebenswirklichkeit der Menschen ausgeht…
Ingeborg Schödl
Martin M. Lintner, Den Eros entgiften, Plädoyer für eine tragfähige Sexualmoral und Beziehungsethik, Tyrolia, 192 Seiten, € 17,95 (ISBN 978-3-7022-3114-9)
10-11/2011: Die Arbeit an der Hochschule als priesterlicher Dienst Als ich von der Redaktion des miteinander die Einladung erhielt, einen Gastkommentar zum obigen Thema zu schreiben, fiel mir mein Primizspruch ein, der mir bei meiner Priesterweihe vor gut zehn Jahren gleichsam ins Stammbuch meines priesterlichen Wirkens geschrieben wurde: „Verkündige Christus, den Gekreuzigten, Gottes Kraft und Gottes Weisheit“ (vgl. 1 Kor 1,23–24). Zugleich habe ich mich an die Frage erinnert, die mir zu Beginn meiner Lehrtätigkeit an der Philosophisch- Theologischen Hochschule in Brixen gestellt worden ist:
„Wäre es in Zeiten des zunehmenden Priestermangels nicht besser, wenn sich die Priester auf ihre Kernaufgabe konzentrieren würden, nämlich die Feier der Sakramente?“
Gewiss gehört der Dienst des Priesters an den Lebensvollzügen der Kirche zu den wesentlichen priesterlichen Aufgaben. Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass wir Priester uns nicht „hinter den Altar zurückziehen“ und uns auf die Feier der Sakramente beschränken dürfen. Als Priester sind wir berufen, Christus als den Grund und das Ziel der Kirche wirksam zu vergegenwärtigen, ihn zu präsentieren, das heißt, präsent zu halten im Leben der Kirche und inmitten der Welt ...
P. Martin Lintner OSM
4/2010: Für Sie gelesen Neureligiöse Bewegungen und Weltanschauungen
Wir leben in einer Zeit der zunehmenden Säkularisierung. Die Religion verliert ihre „Funktion“, die Kirchen ihre Bindekraft, und wir erleben einen Bedeutungswandel säkularer Ersatzreligionen. Auf der einen Seite verschwindet organisierte Religion immer mehr aus der Öffentlichkeit. Andererseits gewinnt das Stichwort „Spiritualität“ an Bedeutung. Der weltweit plurale Kosmos von Religionen und religiösen Optionen spiegelt sich auch in Österreich wider. Diesen Veränderungen trägt das Lexikon, eine überarbeitete und ergänzte Taschenbuchausgabe des „Lexikons neureligiöser Gruppen, Szenen und Weltanschauungen“ aus dem Jahr 2005, Rechnung...
red
Harald Baer, Hans Gasper, Johannes Sinabell, Joachim Müller (Hrsg.), Lexikon neureligiöser Bewegungen und Weltanschauungen, Herder, 768 Seiten, € 30,80, Einzelband je € 13,40 (ISBN 978-3-451-06052-6)
Quellen des Glücks
„Das Glück ist ein Vogerl“, weiß der Volksmund: flüchtig also, kaum da, auch schon wieder weg. Da ist wohl etwas Wahres dran. Dass man aber den Ast, auf dem sich dieses „Vogerl“ vielleicht niederlässt, ein bisschen präparieren kann, davon sprechen viele Weisheiten und Erfahrungen des Lebens. Einem Spaziergang durch einen bunten Blumengarten gleich, weisen Erzbischof Kothgasser und Professor Sedmak auf die eine oder andere besondere Blüte hin: Sie zeigen, wie das Glück aus einem tiefen „Ja“ zum Leben genährt und wahrgenommen werden kann, wie aus kleinen, flüchtigen Glücksmomenten ein auf Dauer glückliches Leben wachsen kann. Eine Chance bekommt solches – trotz allen Bemühens immer geschenkte – Leben durch die Pflege von Quellen, die weder versteckt noch schwer zu finden sind, sondern bloß Aufmerksamkeit, Augenmaß und Regelmäßigkeit verlangen...
Kurt Schmidl
Alois Kothgasser, Clemens Sedmak, Quellen des Glücks. Von der Kunst des guten Lebens, Tyrolia, 150 Seiten, € 14,95 (ISBN 978-3-7022-3027-2)
Kirche in politisch schwierigen Zeiten
Zeitgeschichtlich sind die Jahre vor 1938 noch immer nicht aufgearbeitet, denn sie werden von Historikern aus den verschiedensten Blickwinkeln gesehen und kommentiert. Für den Kirchengeschichtler Maximilian Liebmann ist es vor allem der Politische Katholizismus dieser Zeit, mit dem er sich immer wieder in seinen Büchern auseinandersetzt. In seinem neuesten Buch befasst er sich mit der Frage, aus welcher Theologie die Loyalitätserklärung der Österreichischen Bischofskonferenz gegenüber dem Hitler-Regime entstanden ist. Kurzgefasst war es die Abkehr vom Politischen Katholizismus hin zum Pastoralkatholizismus...
Ingeborg Schödl
Maximilian Liebmann, „Heil Hitler“ – Pastoral bedingt. Vom Politischen Katholizismus zum Pastoralkatholizismus. Böhlau-Verlag, 180 Seiten, € 25,60 (ISBN 978-3-205-78412-8)
Linzer Fernkurse
Seit über 40 Jahren bieten die Fernkurse des Bibelwerkes Linz interessierten Frauen und Männern die Möglichkeit zur Weiterbildung im religiösen Bereich. Gut verständliche Unterlagen sorgen für fundierte theologische Informationen. Gerade im biblischen Bereich bilden diese die Grundlage für eine selbstständige Beschäftigung mit der Heiligen Schrift und mit verschiedenen Glaubensinhalten. Die Unterlagen können als Fernkurs mit Betreuung (Bearbeiten von Fragebögen/ Schreiben einer Abschlussarbeit, € 45,–) oder als Gesamtpaket ohne Betreuung (€ 30,–) bezogen werden. Informationen über die Kurse Gebet – Spiritualität, Frauen, Altes und Neues Testament, Apokalyptik und Stolpersteine finden Sie auf der Website des Bibelwerkes: www.dioezese-linz.at/bibel
Die Gesamtmappe (ohne Betreuung) zum Fernkurs Gebet – Spiritualität wird derzeit bei Angabe des Kennwortes „Linzer Fernkurse“ portofrei angeboten. Der Kurs besteht insgesamt aus acht Teilen (zu den Psalmen, zum Vaterunser, zu Gebetsformen usw.). Anmeldung, Bestellung und Information:
Bibelwerk Linz
Tel.: 070/7610-3231
bibelshop@dioezese-linz.at
mf
Betrachtungen über Leid und Tod
Zu Anfang der Fastenzeit brachte der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari wieder ein Buch heraus, diesmal unter dem Titel „Das Leiden Christi“. Die darin enthaltenen Texte begleiten durch die Trauer dieser Zeit hin zum Ostermorgen. Leid und Tod nicht als Ende, sondern umgewandelt in Liebe und im Wissen um die Auferstehung – so die auf einen kurzen Nenner gebrachte Aussage.
Ingeborg Schödl
Egon Kapellari, Das Leiden Christi, :styria, 128 Seiten, Farbabbildungen, € 16,95 (ISBN 978-3-222-13289-6)
4/2010: Statistik / Weihestatistik 2009 Diözesanpriesterweihen 2009
Priesterweihen 2009 - Institute des geweihten Lebens/Orden
Professen 2009
Frauenorden in Österreich 2009
Säkularinstitute in Österreich
Weihen 2009 - Ständige Diakone
3/2010: Canisiusheim Centrum Horn Bildungshaus: aus der Chronik
September 2009 bis Februar 2010
zuKÜNFTIG
Am 13. August 2009 beginnt die angestrebte Partnerschaft mit der Stiftung Bürgerspital zu Horn auch formal. Nach vielen Gesprächen wird ein erster Schritt gesetzt. Das Canisiuswerk – Zentrum für geistliche Berufe, vertreten durch seinen geschäftsführenden Vizepräsidenten Prälat Mag. Franz Schrittwieser und Wirtschaftsausschussmitglied Generaldirektor KommR. Helmut Jonas, und die Stiftung Bürgerspital zu Horn, vertreten durch den Horner Bürgermeister KommR. Alexander Klik und den Geschäftsführer Direktor Edgar Führer, unterzeichnen einen Mietvertrag für den Nordtrakt des Canisiusheimes Centrum Horn.
einKEHREN
Vierzig Ständige Diakone treffen einander am 14. November 2009 zu ihrem alljährlichen Einkehrtag...
Karl Mühlberger
10-11/2009: Zum monatlichen Gebetstag um geistliche Berufe Donnerstag, 1. Oktober 2009
Auf einer Wallfahrt nach Rom bittet die 1873 in Alençon geborene Therese Martin den Papst um die Erlaubnis, im Alter von 15 Jahren ins Kloster eintreten zu dürfen.
Im Karmel von Lisieux führt sie aus Liebe zu Gott ein Leben in Einfachheit und Demut. Sie träumt davon, Missionarin zu werden. Aber sie ist auch überzeugt, durch ihr Leben hinter Klostermauern die Liebe Gottes, die in ihrem Herzen brennt, über die Klostergrenzen hinweg ausstrahlen zu können. Die Heilige Schrift wird zunehmend zu ihrer einzigen Lektüre. Innere Prüfungen und körperliche Leiden prägen ihren Alltag.
Beten wir um Ordensfrauen, die den
Menschen in ihrem Leben und Wirken
die Weite der Liebe Gottes erschließen.
Donnerstag, 5. November 2009
Das Zweite Vatikanische Konzil hat das ständige Diakonat, das in der jungen Kirche eine große Rolle spielte, durch Jahrhunderte aber nur mehr eine Durchgangsstufe zur Priesterweihe war, wieder als selbstständiges Dienstamt eingeführt.
Beten wir für die Diakone um Ausdauer
und Kraft im Dienst an den
ihnen anvertrauten Menschen und
um Sensibilität für die Not der Menschen.
Franz Schrittwieser
7-8/2009: Lebensweihe und Bindung an die Kirche Dr. Evangelos Theodorou Sind Diakonissen historische Spekulation? Es gibt in der katholischen Kirche verschiedene Formen der durch die Kirche beglaubigten "Lebensweihe" an Gott: für Männer das Leben in einem Orden, die Diakonen-, Priester- und Bischofsweihe, darunter - als wiederbelebtes Institut - das Ständige Diakonat. Für Frauen sind das Leben in einem Orden als Nonne, als Ordensfrau, als Mitglied eines Säkularinstitutes und die Jungfrauenweihe, vollzogen durch den Bischof, mögliche Formen der Lebensweihe. Gemeinsam ist diesen Formen der Lebensweihe: Sie sind Hingabe des ganzen Menschen an Gott - Weihe des eigenen Lebens an Gott, den Schöpfer - und Gnade, von ihm angenommen zu werden, und von daher Bindung an die Kirche. Die Annahme dieses Aktes geschieht durch die Kirche, die Christus dazu gegründet hat, um den Menschen den Weg zum Heil anzubieten. Warum betone ich den Begriff der "Lebensweihe"? Das Amt in der Kirche ist kein Recht, das sich jemand nimmt, sondern eine Beauftragung, die mit der persönlichen Hingabe an Gott und mit durch die Kirche festgesetzten Kriterien verbunden ist. "Diakonat der Frau" Eine weitere Form der "Lebensweihe" stellt, nach den Forschungen des orthodoxen Theologen Dr. Evangelos Theodorou das "Diakonat der Frau" dar. Der griechisch- orthodoxe Theologe präsentierte in Gastvorträgen seine Forschungsergebnisse zum Amt der Diakonissen in der Geschichte der Kirche... P. Sebastian Hacker OSB
7-8/2008: CANISIUSHEIM HORN Spirituelle Angebote "Kraft schöpfen aus den Quellen des Heils" Spirituelles Wandern Vom Canisiusheim aus werden wir zu den heiligen Orten der Umgebung wandern und aus der Bibel sowie der jahrhundertelangen Tradition Kraft für unseren Glauben schöpfen. Angebot zur täglichen Eucharistie Einführung, gemeinsame Gebets- und Meditationszeiten geistliche Begleitung 4- bis 6-stündige, einfache Wanderung im herbstlichen Waldviertel Nachtwanderung mit Fackeln Besuch alter Klöster, Kirchen und Marterln Zeiten für Stille und Gemeinschaft Termin: 21.9.2008, 18.00 Uhr bis 25.9.2008, ca. 9.00 Uhr Begleitung: Spiritual Dr. Johann Hintermaier Anmeldung und Information: Canisiusheim Horn, A-3580, Canisiusgasse 1, Tel.: 02982/2645 johann.hintermaier@dioezese-linz.at Einzelbegleitung während des Jahres Interessierte, auch Gruppen, können sich je nach Möglichkeit während des Jahres zur Einkehr, Besinnung oder Klausur ins Canisiusheim zurückziehen. Geboten werden individuelle Begleitung und Gesprächsmöglichkeit, spirituelle Angebote und gute Infrastruktur. Begleitung: Spiritual Dr. Johann Hintermaier Anmeldung und Info: Canisiusheim Horn Die aktuellen Veranstaltungsangebote finden Sie unter: www.canisiusheim.at 9/2007: Was Tirol unternimmt In früherer Zeit übernahmen bei uns vor allem die Gymnasien die Aufgabe der Berufungspastoral. Daraus gingen Priesterberufungen hervor. Die Orden engagierten sich in der geistlichen Begleitung. Die Gruppen der KAJ und KJ spielten eine große Rolle als Orte des Wachsens von Berufungen und der Berufungsklärung. In den 1970er-Jahren gab es noch ca. 50 Kooperatoren, die sich um die Jugendlichen kümmerten. Um diese Zeit wurde der erste Laientheologe an einer höheren Schule als Religionsprofessor angestellt. Es folgte der Beruf der PastoralassistentInnen. Das Diakonat kam nach dem Konzil stark ins Bewusstsein. Derzeit zählen wir in unserer Diözese 61 Ständige Diakone... Peter Ferner
7-8/2007: Unwiderruflich sind Gnade und Berufung Priesterberufung 1963 in Großarl im Salzburger Pongau geboren und aufgewachsen, besucht Ambros Peter Ganitzer die Grundschule in Großarl, anschließend die Handelsschule in St. Johann/Pg. Danach leistet er den Präsenzdienst ab und arbeitet von März 1981 bis August 2000 als Angestellter im Sparkassensektor. Weil er keine Matura hat, besucht Ambros Peter Ganitzer von April 1999 bis August 2000 den Vorbereitungskurs für die Studienberechtigungsprüfung, die er im August 2000 an der Universität Salzburg ablegt. Noch im August 2000 tritt er ins Salzburger Priesterseminar ein, absolviert das von der Österreichischen Bischofskonferenz eingeführte Vorbereitungsjahr für Priesteramtskandidaten in Horn und beginnt im September 2001 mit den Studien Fachtheologie und Selbständige Religionspädagogik an der Universität Salzburg. Beide Studien schließt Ambros Peter Ganitzer im Juni 2006 erfolgreich ab. Seit September 2006 wirkt er als Pfarrpraktikant in der Pfarre Saalfelden mit. Am 26. November 2006 von Erzbischof Dr. Alois Kothgasser zum Diakon geweiht, wird Ambros Peter Ganitzer am 29. Juni 2007 die Priesterweihe empfangen – in der festen Überzeugung, dass Gnade und Berufung unwiderruflich sind. Meine Berufungsgeschichte Sicher kennen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, eine Berufungsgeschichte aus der Bibel, sei es die Berufung des Mose oder die eines Propheten, sei es die Berufung der Gottesmutter Maria oder eine Jüngerberufung durch Jesus. Mose sah einen brennenden Dornbusch und hörte die Stimme Gottes. Zum Propheten Jesaja kam ein Engel, der mit einer glühenden Kohle seine Lippen berührte ... Ambros Peter Ganitzer Diakon
1-2/2007: Das Referat Berufungspastoral der Erzdiözese Salzburg Nur wenige Menschen ahnen, was Gott aus ihrem Leben machen würde, wenn sie sich seiner Führung rückhaltlos überließen! (Ignatius von Loyola) Seit September 2006 ist das Referat neu zugeteilt und besetzt worden. Zuständig für Berufungspastoral in der Erzdiözese Salzburg sind: • Bischofsvikar Prälat Dr. Johann Reißmeier (zuständig für Weltkirche, Ständige Diakone sowie Berufungspastoral) • Sr. Dr. Christa Baich SA • Mag. Otto Oberlechner … Otto Oberlechner
9/2006: Den Traum entdecken Vor wenigen Monaten gründete Generalvikar Dr. Benno Elbs in der Diözese Feldkirch das Netzwerk "Berufung", dem viele MitarbeiterInnen, Priester, Ordensfrauen und -männer angehören. In der Auseinandersetzung mit dem Thema Berufung werden keine Sorgen formuliert, sondern konstruktive Wege gesucht. Dr. Benno Elbs sieht in jeder pastoralen Bemühung immer auch Berufungspastoral. Wir sprachen mit dem Vorarlberger Generalvikar. Herr Generalvikar, wie "brennend" ist das Thema der Berufungspastoral in Vorarlberg? Jeder Mensch hat seine eigene Berufung von Gott her. In unserer Diözese dürfen und müssen wir nicht jammern, wenn es um die Zahlen geht, an denen Berufung gerne gemessen wird. Bei uns arbeiten 126 Priester, 18 Ständige Diakone und 37 PastoralassistentInnen in den 124 Pfarren und 22 Seelsorgestellen ... Das Gespräch führte Rainer Juriatti, Leiter der diözesanen Pressestelle der Katholischen Kirche Vorarlberg
7-8/2006: Immer mehr Ständige Diakone Die Anzahl der Kandidaten wird immer größer. Ihre Herkunft, der familiäre Hintergrund bzw. die berufliche Orientierung sind sehr verschieden: von Mesnern hin zu Theologen, von Elektrikern hin zu Architekten, von Männern, die schon von ihrem Zivilberuf sehr in Anspruch genommen sind, von Vätern mit mehreren kleinen Kindern bis hin zu Pensionisten. Alle sind bereits jetzt pastoral oder caritativ engagiert. Nun nehmen sie noch die dreijährige Ausbildung auf sich, um als Diakon wirken zu können ... Peter Feigl Informationen: www.diakon.at
5-6/2006: Statistik 2005 Weihezahlen 2005 (Welt- und Ordenspriester) Ewige Professen Frauenorden 2005 Säkularinstiute 2005 Weihen - Ständige Dakone 2005 hier klicken