Pioniere gesucht!
900 Jahr Stift Seitenstetten
Voll Dankbarkeit blicken wir auf 900 Jahre ununterbrochener benediktinischer Tradition seit der Klostergründung durch Ritter Udalschalk zurück. Er ging bei der Gründung aufs Ganze, stiftete 1112 seinen gesamten Erbbesitz in Seitenstetten und pflanzte schwarze Mönche, also Benediktiner, voll religiösen Eifers ein. Wesentlich für die klösterliche Arbeit im Lauf der Jahrhunderte war und ist, dass jegliches Tun des Menschen immer wieder in das Lob Gottes einmünden müsse. Dieses Kloster war und ist eine Schule der Gottsuche und des Herrendienstes, eine Schule für ein Leben unter der Führung des Evangeliums.
Seit 900 Jahren gilt hier der Regelgrundsatz des heiligen Benedikt: Ora et labora et lege. Benedikt betont einen gesunden Lebensstil: Gebet – Arbeit – Studium schließen einander nicht aus, sondern ergänzen einander. Regeln geben Orientierung und Sicherheit, um freudig und furchtlos Herausforderungen annehmen zu können. Dabei leitet uns ein Gedanke von Johannes Paul II.: dankbar der Vergangenheit zu gedenken, leidenschaftlich die Gegenwart zu lieben und vertrauensvoll sich der Zukunft zu öffnen…
Abt Berthold Heigl OSB
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