• Ausgabe 4 / 2015

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Unsere Themen im Jahr 2015

Laboratorium des Aufbruchs

Aufbruchsstimmung in der Pfarre Nepomuk

Das Pfarrgebiet von St. Johann Nepomuk im 2. Wiener Gemeindebezirk ist ein Paradebeispiel innovativer pastoraler Entwicklung: Aufgespannt zwischen einem aufstrebenden neuen Stadtentwicklungsgebiet, zwischen einem Viertel rund um die Wiener Synagoge Tempelgasse und einem alten Wohngebiet beiderseits der Praterstraße steht die rund 5.000 Katholikinnen und  Katholiken zählende Pfarre vor der Herausforderung, mit dem prognostizierten Wachstum Schritt zu halten: Vorausgesagt werden ein starker Anstieg der Wohnbevölkerung, eine Verjüngung sowie eine Internationalisierung der Bewohner. Die Herausforderungen

für eine Pfarre sind also gewaltig.

 

Pfarrarbeit neu denken

Die Pfarre ist eine alteingesessene, aktive Gemeinde. Die Kirche an der Praterstraße wurde 1846 geweiht, herausragend darin der weltberühmte Führich-Kreuzweg. Doch Kirche besteht bekanntlich in erster Linie aus Menschen. Und diese Menschen schreiben ihre eigenen Lebens- und Glaubensgeschichten, wie Pfarrer Konstantin Spiegelfeld zu berichten weiß: „Die Lebensrealität der Menschen ist sehr vielfältig: Aufbrüche, Bruchlinien und Scheitern, Wohnungswechsel sind häufig. Wir versuchen als Pfarre, darauf mit besonderen Angeboten zu reagieren – etwa mit einer wöchentlichen ‚offenen Kirche‘, geistiger Begleitung und einem offenen Zugehen auf die Menschen, mit dem wir ihnen zu erkennen geben wollen: Du bist willkommen, du bist wertgeschätzt, du bist eingeladen.“

 

Die Sonntagsgottesdienste sind lebhaft. Familien mit Kindern haben ihren eigenen Platz vorne nahe am Altar. Wie sollten Kinder die Kirche schließlich positiv erleben, wenn sie von Anfang an immer nur still sitzen müssen? Lebendig zeigt sich auch das Pfarrhaus. Jungschargruppen, Erstkommunionvorbereitung und Selbsthilfegruppen zeigen, was Kirche auch darstellt: Gemeinschaft und Hilfe für Bedürftige. Auch Bildung hat ihren festen Platz in der Pfarre: Ob ein Rabbi über jüdische Festtage berichtet, ein Kirchenrechtler über das Thema „Kirche und Staat“ referiert oder das Thema Migration plötzlich ganz nah rückt, etwa wenn man aktiv eine syrische Familie unterstützt: Stets geht es um Bewusstseinsbildung und tätige Hilfe.

 

Heinz Weinrad

 

Den vollständigen Artikel können Sie hier (als PDF) herunterladen oder in der gedruckten Ausgabe 4/2015 nachlesen!

 

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