Kontakt

Ihre Ansprechpartnerin:

Redaktion "miteinander"

Marianne Wenzl MA

Stephansplatz 6

1010 Wien

Tel.: +43 1 516 11-1502

 

Sie haben eine neue Adresse? Schreiben Sie uns hier oder rufen uns unter DW 1504 an.

 

Redaktion & Impressum

Themen & Schwerpunkte
Ein Musikpreis zum Thema Berufung.

Vier junge Menschen auf der Suche nach ihrem Platz im Leben. Was sie verbindet: ihre Freundschaft und die Liebe zur Musik. Wovon sie überzeugt sind: Gott hat einen Plan für alle von uns.

Von Martina RAAB

 

miteinander 5-6/2021

 

Wie in alles Freude fließt

 

Die 16-jährige Anna Kucevic aus Pöllau liebt Kinder, ist durch und durch ein Familienmensch. Derzeit absolviert sie eine Schule für Kindergartenpädagogik in Wiener Neustadt und denkt an eine Ausbildung zur Volksschullehrerin. Als Plan Gottes für sich sieht sie die Arbeit mit jungen Menschen und den Allerjüngsten: Sie möchte später eine Familie gründen, das steht für sie außer Zweifel. Musik zählt neben Wandern zu ihren Hobbies; sie spielt Blockflöte, Gitarre und singt sehr gern. Bei den Dreharbeiten für den Werbefilm zum Wettbewerb mochte sie die Szene, wo sie spontan mit ihren Freunden gemeinsam singt, besonders. „Ich habe Gemeinschaft immer als etwas Schönes erlebt – das ist mir einfach wichtig. Und ich möchte in alles, was ich tue, Freude reinbringen“, so die junge Musikerin. Gefragt nach einem Leitmotiv, antwortet sie ohne zu zögern: „Aus dem 1. Korintherbrief 13,13: Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.“

 

Wie man Gott zum Lachen bringt

 

Johannes Pichler ist Mitglied der Jugendgruppe „Helden für IHN“ und freut sich, dass es „dort junge Menschen gibt, die denselben Wahnsinn glauben wie man selber“. Er mag den Spruch „Wer singt, betet doppelt“ und liebt neben zeitgemäßem Sound auch Kirchenmusik. „Ich höre liebend gern Bach und kann mich dabei am besten entspannen“, gesteht der Musikfan, der selbst Gitarre spielt, gerade den Sirtaki aus „Alexis Sorbas“ einübt und Jazz liebt. Ein Zitat von Blaise Pascal empfindet er als stimmig: „Willst Du Gott zum Lachen bringen, dann erzähle ihm von Deinen Plänen.“ Auf seinen eigenen Weg übertragen bedeute dies, dass er alles auf sich zukommen lasse und dabei bereit sei, das Beste daraus zu machen – im Vertrauen auf Gott. Johannes interessiert sich für Geisteswissenschaften, sein Lieblingsfach ist Deutsch. „Was für mich zählt, ist die Gemeinschaft. Und ich nehme gern vieles mit Humor“, so der 17-Jährige, der nach „Du lebst nur einmal“ in diesem einen Leben, das ihm geschenkt wurde, an der Hand Gottes gehen will.

 

Wie Gottvertrauen geht

 

Für Georg Gatterbauer waren die Interviews, die er mit seinen Freunden für das Musikpreis-Video gegeben hat, ein Highlight beim eineinhalbtägigen Videodreh: „Es waren Fragen zu Themen wie Freundschaft oder Beziehung, also Themen, die jedem nahegehen. Das hat mir gefallen, da es da um unseren ganz persönlichen Blickwinkel ging.“ „Ich will nach Möglichkeit den Menschen um mich herum eine gute Zeit machen und für andere da sein“, erzählt Georg, der seinen Vater als Vorbild bezeichnet und ihn aufgrund seiner Werte schätzt, die er ihm vermittelt hat. Er sehe Gottes Plan für ihn derzeit darin, Gott vollkommen zu vertrauen und sein Leben in dessen Hände zu legen. Der 17-Jährige, der sich „als aufmerksamen Menschen, der anderen gut zuhören kann“, beschreibt, möchte später Medizin studieren.

 

Wie man Licht für andere wird

 

Musik spielt seit ihrer Kindheit eine wesentliche Rolle im Leben von Maria-Antonia Vargason. „Musik begleitet mich im Alltag und das Singen hilft mir oft dabei, negative Dinge zu verarbeiten und Kraft zu schöpfen“, so die Sängerin aus Leidenschaft. Beim Videodreh ist ihr der Moment in besonders schöner Erinnerung geblieben, als sie mit ihren Freunden oben am Berg angekommen war: „Wie unfassbar schön diese Welt und wie lebenswert das Leben ist. Man spürt förmlich, wie mächtig die Schöpfung Gottes ist und wie klein wir dagegen sind“, sagt die Sängerin, die „für andere ein Licht sein und ihnen zeigen möchte, dass sie ein unersetzlicher Teil auf dieser Welt sind“. Sie vertraue darauf, dass sie nicht zufällig hier sei. „Es gibt viel mehr als diese Welt. Ich glaube, dass nach dem Tod nicht einfach das Licht aus ist“, so Maria-Antonia, die sich vom Leben wünscht, „noch selbstbestimmter und unabhängiger von der Meinung der anderen leben zu können und tief im Herzen glücklich zu sein“.


Entdecke was in dir steckt

Der „Vocation Music Award“ lädt dazu ein, sich in musikalischer Weise Gedanken zum Thema Berufung zu machen. Wer neugierig ist, was Anna, Georg, Johannes und Maria Antonia im Alltag Kraft und Halt gibt, warum sie ihren Platz im Leben finden wollen und weshalb Gemeinschaft und Familie für sie eine große Rolle spielen, findet im Trailer Antworten dazu. Der Musikaward richtet sich an Einzelpersonen und Jugendliche (Schulaward).

 

www.vocation-music-award-com

www.vocation-schulaward.at

 

CANISIUSWERK
Zentrum für geistliche Berufe

Stephansplatz 6
1010 Wien

Telefon: +43 1 516 11 1500
E-Mail: office@canisius.at
Darstellung: