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Gelungener Auftakt

Im Rahmen der „Langen Nacht der Kirchen“ startete unsere neue Gesprächsreihe „miteinander.ImDialog“ mit hochkarätigen Gästen zur Frage, was angesichts aktueller Krisen und Konflikte ängstigt und was Mut macht. Von miteinander-Chefradakteur Henning KLINGEN

miteinander 9-10/22

miteinander.ImDialog

Gut Ding braucht Weile, heißt es. So auch im Fall einer neuen Gesprächsreihe des Canisiuswerkes. Schon seit Jahren trugen wir uns mit der Idee, dem miteinander ein eigenes Gesprächsformat zur Seite zu stellen. Nach zwei pandemiebedingten Verschiebungen war es nun bei der „Langen Nacht der Kirchen“ am 10. Juni endlich so weit: ich durfte als Chefredakteur mit drei hochkarätigen Gästen im Wiener Ordenszentrum „Quo vadis“ und im „Lange Nacht“-Livestream unter dem Titel „Krisen-Konflikte-Katastrophen“ eine drängend aktuelle Frage diskutieren: „Was gibt Hoffnung? Was ängstigt uns?“

 

Die Antwort des Kinder- und Jugendpsychiaters Paulus Hochgatterer war so klar wie erschreckend: „Was mich ängstigt, sind die vielen Suizidversuche unter Jugendlichen“ – eine Folge der psychischen Belastungen u. a. durch das „social distancing“ und den Mangel an „Resonanz-Erfahrungen“ in den Lockdowns, so Hochgatterer. Zuversichtlich stimme ihn indes die Tatsache, dass die Pandemie nicht nur zu einem Ansteigen an Depressionen geführt habe, sondern auch zu einem großen Engagement gerade unter jungen Menschen.

Der Politologe Vedran Dzihic ortete eine tiefe gesellschaftliche Verunsicherung: Die alte „Großerzählung“ vom Fortschritt sei außer Kraft gesetzt, heute würden Krisenerfahrungen auf Dauer gestellt und zu einer „neuen Normalität“. Auch er setze jedoch seine Hoffnungen in die jungen Menschen, die trotz allem „immer wieder neu anfangen und anpacken“. Von einer tiefen Verunsicherung sprach auch die Theologin Regina Polak. Sie vertraue indes auf die sozial- und friedenspolitischen Errungenschaften, die Europa durch alle Krisen hindurch stark gemacht haben – und auf die Kraft, die Menschen aus dem Glauben als Ressource für ihr alltägliches Leben ziehen.

 

Als Team des miteinander und des Canisiuswerkes haben wir die Gesprächsrunde als gelungenen Auftakt zu unserer neuen Reihe „miteinander.ImDialog“ erlebt. Künftig wollen wir in etwa halbjährigem Abstand ähnliche Gesprächs- und Diskussionsrunden zu aktuellen Themen anbieten. Ankündigen werden wir dies natürlich im miteinander und in unserem kostenlosen Newsletter.

 

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